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Ab ins Bett

Beitrag aus:
Elternbrief 8
16-18 Monate

Wer die Welt erobern will, muss sich auch ausruhen. Allerdings ist Schlafen oft das Letzte, was ein aktives und neugieriges Kleinkind möchte.

Ein 1,5-jähriges Kind braucht im Schnitt 12 bis 13 Stun­den Schlaf pro Tag. Natürlich gibt es auch hier Unter­schiede. Gehört Ihr Kind eher zu den Frühaufstehern oder zu den Langschläfern? 

Sie wissen am besten, wann Sie Ihr Kind im Idealfall ins Bett bringen sollten. Und zum Schlafen zwingen können Sie Ihr Kind ohnehin nicht. Sie können allerdings dafür sorgen, dass die Rahmenbedin­gungen stimmen.

Ein Vater beugt sich über das Kinderbettchen zu seinem kleinen Baby

Die Einschlafroutine

Ein geregelter Tagesablauf hilft dem Kind, abends zur Ruhe zu finden. Manche Kinder brauchen lange zum Ein­schlafen, bei anderen geht es schnell. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt nicht zu lange hinauszuzögern. Bei den ersten Anzeichen der abendlichen Müdigkeit, z. B. Augenreiben, Gähnen oder Gereiztsein, sollte das Kind ins Bett gebracht werden. Sonst wird es womöglich noch mal aktiver und das Schlafengehen wird noch schwieriger.

Dabei ist eine Routine wichtig. Egal, ob Ihr Kind im eige­nen Bett im eigenen Zimmer, im eigenen Bett im Eltern­schlafzimmer oder im Eltern-/Familienbett schläft. Sie können am besten einschätzen, wie Ihr Kind abends nach einem aufregenden Tag gut einschlafen kann.

Das kann Kindern beim Einschlafen helfen

Geregelte Zubettgehzeiten und ein verlässliches Abend-Ritual:

  • waschen/baden und Zähne putzen
  • frische Windel und Schlafanzug anziehen
  • vorlesen, erzählen oder singen bei gedämmtem Licht
  • entspannende Schlaflieder anhören
  • Gutenachtkuss
  • Licht löschen oder Nachtlicht anschalten
  • Raum verlassen oder kuscheln, bis das Kind eingeschlafen ist