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Grenzen setzen

Beitrag aus:
Elternbrief 5
9-10 Monate

Mit der zunehmenden Mobilität Ihres Kindes wird auch sein Entdeckungsdrang immer größer. Jeder Gegenstand wird angeschaut, jedes Steinchen wird aufgehoben und bestaunt. Wahrscheinlich haben Sie Ihre Wohnung schon vor einiger Zeit kindersicher gemacht. Trotzdem wird es immer noch Dinge geben, die nicht für Kinderhände ge­eignet sind. Räumen Sie alles außer Reichweite, was nicht kaputtgehen soll oder gefährlich ist.

Gleichzeitig muss Ihr Kind lernen, dass es nicht alles an­fassen darf, was interessant ist. Wenn Sie in der Küche beim Kochen sind, würde Ihr Kind vermutlich am liebsten mitmischen. In einem unachtsamen Moment kann es passieren, dass es mit der Hand auf die heiße Kochplatte fasst und sich verbrennt. Hier müssen Sie ganz eindeuti­ge Grenzen setzen. Warnen Sie Ihr Kind und sorgen Sie für ausreichend Schutz. Achten Sie darauf, eindeutige Signale zu setzten. Sagen Sie nicht "Nein" und lachen dabei. Ihr Baby wird sonst nur schwer verstehen, dass Ihr "Nein" kein lustiges Spiel ist.

Aber auch, wenn es um Ihre eigenen Bedürfnisse als Eltern geht, werden Sie immer öfter Grenzen setzen müssen. Diese können sich auch dem Alter des Kindes anpassen. Seien Sie dabei klar und konsequent. Für die Entwicklung Ihres Kindes ist es wichtig, dass es Grenzen erfährt und zu akzeptieren lernt.

 

Ein "Nein" ist ein "Nein".