Hauptinhalt
Zufüttern
Die Reaktion des Babys auf feste Nahrung sagt Ihnen, ob es bereit dafür ist. Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Ihr Baby Sie und auch andere Familienmitglieder beim Essen beobachtet. Es signalisiert vielleicht immer deutlicher, dass es mitessen möchte. Es greift z. B. nach dem Besteck oder schnappt sich etwas vom Teller.
Vielleicht haben Sie schon damit begonnen, zusätzlich zu den Still- oder Fläschchenmahlzeiten einmal am Tag ungewürztes Gemüse anzubieten. Manche Babys finden das super. Andere bevorzugen weiterhin Brust oder Flasche.
Sie brauchen sich und Ihrem Kind keinen Druck zu machen: Erst wenn alle Beikostreifezeichen erfüllt sind, sollte nach und nach Beikost eingeführt werden. Das ist speziell für Babys zubereitetes Essen. Denn unsere Mahlzeiten sind für Babys noch zu fettig, zu salzig oder auch zu süß.
Lassen Sie es langsam angehen und achten Sie darauf, was Ihrem Kind guttut.
Langsames Abstillen
Vielleicht denken Sie aufgrund der Beikosteinführung jetzt auch über das langsame Abstillen nach? Nehmen Sie sich dafür Zeit und haben Sie Geduld. Durch das langsame Zufüttern, zunächst durch das Ersetzen einer Mahlzeit, wird Ihr Baby vermutlich weniger trinken und Ihre Milchproduktion wird dann langsam zurückgehen.
Auch für die Mutter selbst ist das langsame Abstillen besser, denn so werden Milchstaus oder Brustentzündungen eher vermieden. Sollten Sie dennoch Fragen haben, wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder eine Stillberaterin.
