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Hilfe bei Überforderung

Beitrag aus:
Elternbrief 3
5-6 Monate

Elternsein ist nicht leicht. Das führt oft zu einem Gefühl der Überforderung. Vielleicht wissen Sie aber selbst nicht so genau, was Sie bedrückt. Sie fühlen sich eventuell einfach nur müde oder auch traurig. Vielleicht sind Sie unzufrie­den, leicht reizbar und genervt. Nicht immer ist es leicht zu erkennen, was die Ursache dahinter ist. Das Gespräch mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner, einer Freundin oder einem Freund kann einiges zur Klärung beitragen.

Foto: Paar sitzt nachdenklich und stumm mit verschränkten Armen auf dem Sofa.

Sie wissen sehr genau, was Sie belastet: Ihre Beziehung oder Ehe läuft eventuell nicht mehr so wie vor dem Baby. Vielleicht fühlen Sie sich mit Ihrer Mutter- oder Vaterrolle überlastet. Vielleicht ist Ihr Kind sehr unruhig und/oder schreit sehr viel. Es gibt aber noch so viel mehr Gründe, warum das Leben als Eltern manchmal sehr schwer sein kann.

Holen Sie sich Unterstützung

Praktische Unterstützung ist oft die schnellste und wirk­samste Hilfe. Schämen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen. Nahestehende Personen kann man auch von sich aus um Hilfe bitten. Oft beaufsichtigen Menschen, denen Sie ver­trauen, gerne Ihr Kind für eine gewisse Zeit. Auch helfen sie Ihnen sicher gerne bei anderen Sachen. Familienpatinnen oder Familienpaten können auch helfen. Sie können sich bei der Suche an einen Familienstützpunkt oder die KoKi-Fach­kräfte wenden.

Lassen Sie sich beraten

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer Unterstützungs­möglichkeiten für junge Eltern und Hilfestellungen für fast alle Arten von Problemen. Ein dichtes Netz von Beratungsstellen sorgt dafür, dass Sie die richtigen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner finden. Egal ob es sich um Beziehungspro­bleme handelt, ob Ihr Kind viel schreit, ob Sie finanzielle Sor­gen plagen oder ob es in Ihrer Familie ein Suchtproblem gibt. Sie können für jedes dieser Probleme in Ihrer näheren Umge­bung kostenlose und kompetente Beratung bekommen.