Mit fortschreitendem Alter des Kindes halten vielleicht auch neue Freizeitgestaltungen und Hobbys Einzug in den Familienalltag. Die einen gehen zum Theaterspielen, andere ins Kinderturnen, zum Fußball oder zum Tanzen. Und manche gehen auch mehreren Aktivitäten nach.
Um herauszufinden, für welchen Bereich sich Ihr Kind interessiert, können Sie in unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern. Das geht bei Probestunden oder an Tagen der offenen Tür.
Hobbys haben viele Vorteile für Kinder. Sie lernen beispielsweise, sich eine längere Zeit auf etwas zu konzentrieren. In den regelmäßig stattfindenden Kursen lernen sie neue Kinder kennen. Besonders für schüchterne Kinder ist das förderlich. Indem sie etwas machen, was ihnen Spaß macht, können sie ihr Selbstbewusstsein stärken.
Darüber hinaus lernen Kinder, dass es gewisse Regeln gibt, die eingehalten werden müssen. Diese Regeln helfen ihnen, ein Verständnis für Fairness und auch für Respekt zu entwickeln.
Nehmen Sie eine leere Papprolle, kleben Sie ein Ende zu und füllen Sie trockenen Reis oder Linsen hinein. Kleben Sie das andere Ende zu. Fertig ist die Rassel.
Nicht immer muss es ein organisierter Kurs sein. Viel können Sie auch gemeinsam mit Ihrem Kind selbst machen:
Kostengünstige Kurse zu unterschiedlichen Themen bieten beispielsweise die Familienbildungsstätten oder die Volkshochschulen an. Die Programme finden Sie online oder direkt vor Ort.
Über Kommunen oder Vereine lassen sich Spielgeräte für den Park ausleihen. Oft bieten Gemeinden Programme oder Workshops zu bestimmten Themen für Kinder an, die kostengünstig oder sogar kostenlos sind.
Es ist schön, wenn Ihr Kind eine besondere Vorliebe für etwas hat oder sogar schon ein Hobby entwickelt. Trotzdem sollten Kinder im Alltag nicht mit einer Fülle von verschiedenen Aktivitäten überfordert werden.
Auch für Ihr Kind kann die Zeit, die es im Kindergarten verbringt, anstrengend sein. Es muss sich den ganzen Tag in eine Gruppe einfügen, ständig ist es mit Spiel- oder Lernaktivitäten beschäftigt. Im Grunde genommen ist der Kindergarten der „Arbeitsplatz“ Ihres Kindes.
Nachmittags darf auch ruhig mal nichts auf dem Programm stehen.
Sie können versuchen, Ihren Alltag etwas zu entzerren. Ihr Kind versäumt nichts, wenn es nicht jeden Tag eine andere Aktivität außer Haus verfolgt. Im Gegenteil, durch ein ständiges Programm verlernt es, sich selbst zu beschäftigen, und langweilt sich in den vermeintlichen „Leerlaufphasen“.
Der Terminkalender Ihres Kindes sollte überschaubar bleiben. Natürlich ist dies immer abhängig davon, wie viel und wie lang Ihr Kind außerhalb der Familie betreut wird und wie viel Energie es nach dem Kindergarten noch hat.
Um Ihrem Kind zu zeigen, wann welche Aktivitäten stattfinden, gibt es z. B. Magnettafeln oder Pinnwände, an die sich je nach Wochentag Symbolbilder für die unterschiedlichen Tätigkeiten pinnen lassen. So sieht es z. B., dass es am Montag nach dem Kindergarten von der Oma geholt wird und am Dienstag in den Schwimmkurs geht.
Kinder brauchen unverplante Zeit. Diese verbringen sie gerne entspannt mit den Eltern oder auch mit ihren Freundinnen und Freunden. Etwas ohne Termindruck zu unternehmen, entspannt Eltern und Kinder gleichermaßen.
Gönnen Sie deshalb Ihrem Kind am Nachmittag nach dem Kindergarten genügend Pausen. Vielleicht möchte Ihr Kind dann einfach ganz ruhig ein Bild malen oder ein Puzzle legen. Oder es möchte noch auf dem Spielplatz toben.
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