Das Zubettgehen ist in vielen Familien ein schwieriges Thema. Die meisten Kinder wollen abends noch nicht ins Bett, obwohl ihnen eigentlich längst die Augen zufallen. Denn wenn es Zeit zum Schlafen ist, fällt dem Kind noch etwas ein. Der Bauernhof muss noch fertig gebaut, das Puppenhaus noch schnell umgeräumt oder ein Bild für Oma gemalt werden. Plötzlich ist der große Hunger da. Am Abend laufen viele Kinder noch einmal zur Hochform auf.
Der Schlafbedarf ist von Kind zu Kind komplett unterschiedlich. Es gibt 4-jährige Kinder, die pünktlich um 19 Uhr ins Bett gehen und morgens aus dem Tiefschlaf geweckt werden müssen. Andere wiederum sind um 22 Uhr noch wach und stehen morgens um 6 Uhr ausgeschlafen wieder auf. Manche Kinder brauchen in diesem Alter noch einen Mittagsschlaf, andere schon seit Längerem nicht mehr.
Sie wissen inzwischen, welcher „Schlaftyp“ Ihr Kind ist, wann es in der Regel müde ist und wie viel Schlaf es braucht. Es bringt wenig, ein 4-jähriges Kind abends um 19 Uhr ins Bett zu bringen, obwohl es eigentlich erst um 21 Uhr müde wird.
Bei der Einschlafvorbereitung hat jedes Kind unterschiedliche Bedürfnisse. Manche Kinder brauchen abends vor dem Einschlafen einen ruhigen Ablauf. Sie möchten vielleicht noch gemeinsam auf der Couch kuscheln und dort ein Buch anschauen oder etwas anhören.
Andere genießen es, vor dem Schlafen noch etwas alleine zu spielen. Sie ziehen sich zurück, puzzeln vielleicht, malen etwas oder spielen mit ihren Spielzeugautos oder Kuscheltieren.
Wieder andere müssen noch etwas Energie loswerden und wollen sich dafür noch eine Runde austoben mit einer kleinen Kissenschlacht oder einem lustigen Tanz.
Im Bett kann es Ihrem Kind beim Zur-Ruhe-Kommen helfen, wenn Sie gemeinsam auf den Tag zurückblicken.
Dafür können Sie als Eltern aufzählen, was Ihr Kind in Ihren Augen Tolles gemacht hat am Tag. „Ich fand es super, dass du heute schon alleine deine Jacke zugemacht hast.“ Oder: „Ich habe mich sehr gefreut, dass du mir etwas von deiner Schokolade angeboten hast.“ Kinder genießen diese positiven Verstärkungen. Diese lassen das kindliche Selbstbewusstsein wachsen. Oder Sie fragen Ihr Kind, was ihm selbst am Tag gut gefallen hat, worauf es stolz ist. So lernt es, mit einem positiven Rückblick und guten Gedanken einzuschlafen.
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