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Spielzeug ab 3

Beitrag aus:
Elternbrief 13
3-3,5 Jahre

Ihr Kind ist jetzt schon ein großes "Spielkind". Mehr und mehr kann es sich alleine beschäftigen. Sei es, dass es konzentriert baut und bastelt oder dass es sich in ein Rol­lenspiel vertieft. Ihr Kind braucht jetzt Spielzeug, das es in seiner Entwicklung fördert und ihm Spaß macht.

Altersgerechte Brettspiele

An altersgerechten Brettspielen mit Farbwürfeln wird Ihr Kind nun mehr und mehr Gefallen finden. Bei solchen Spielen lernt Ihr Kind, Regeln einzuhalten. Es lernt, dass es Gewinnen und Verlieren gibt.

Manchmal wird es wahrscheinlich ärgerlich oder wütend werden, wenn es verliert. Doch das ist ein wichtiger Lern­schritt für sein weiteres Leben. Begleiten Sie Ihr Kind liebevoll durch seine Gefühle.

Geschicklichkeits-und Konzentrationsspiele

Im Handel gibt es viele Spiele für Kinder ab 3 Jahren zu kaufen. In der Regel steht bereits auf der Verpackung deutlich, welche Fähigkeiten die Spiele besonders fördern sollen. In einigen Onlineshops können Sie auch nach bestimmten Kategorien auswählen, wie etwa Gedächtnis­spiele, Geschicklichkeitsspiele oder Konzentrationsspiele.

Wenn Sie bestimmte Fähigkeiten Ihres Kindes fördern möchten, können Sie mit dem Fachpersonal aus dem Kindergarten oder auch mit der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt sprechen. Dort bekommen Sie vielleicht Hin­weise, welche Spiele dabei unterstützen können.

Die Geschicklichkeit Ihres Kindes können Sie mit Steck­spielen und Nagelspielen fördern. Puzzles fördern neben der Geschicklichkeit auch noch die Kombinationsfähigkeit.

Konzentration ist besonders beim Memo-Spiel gefragt. Hierbei muss man aus einer Menge verdeckter Kärtchen 2 gleiche finden. Sie können mit wenigen Paaren begin­nen und das Spiel entsprechend den Fähigkeiten Ihres Kindes aufstocken.

Ein Puzzel für Kinder mit einer Ampel, ein Auto und einer Sonne

Spiele, die die Kreativität anregen

Hier einige Tipps, um die Kreativität Ihres Kindes anzuregen:

  • Farbstifte und bunte Knetmasse sollten in keinem Haus­halt mit Kindern fehlen. Auch Fingerfarben und große Papierbögen bieten viele Möglichkeiten.
  • Dinge des Alltags können leicht mit ins kindliche Spiele einbezogen werden. So kann z. B. aus einem Karton ein Küchenherd oder ein Häuschen gebaut werden.
  • Allgemein kann man sagen: Je einfacher das Ausgangs­material ist, desto mehr Raum gibt es für Kreativität.
  • Ermöglichen Sie es Ihrem Kind, draußen zu spielen – im Garten, im Park oder auf dem Spielplatz. Auch das regt die Kreativität an. Zudem können sich Kinder dort freier bewegen als in der Wohnung. Mit Stöcken, Ästen, Steinen oder leeren Schneckenhäusern lassen sich tolle Spiele erfinden.

Allgemein kann man sagen: Je einfacher das Ausgangs­material ist, desto mehr Raum gibt es für Kreativität.

Ermöglichen Sie es Ihrem Kind, draußen zu spielen – im Garten, im Park oder auf dem Spielplatz. Auch das regt die Kreativität an. Zudem können sich Kinder dort freier bewegen als in der Wohnung. Mit Stöcken, Ästen, Steinen oder leeren Schneckenhäusern lassen sich tolle Spiele erfinden.

 

Zwei Kinder sehen sich im Gras zwei Schnecken an

Weniger ist mehr

Ihr Kind braucht nicht alle Spiel­sachen, die hier genannt sind. Eine kleinere Auswahl erleichtert es dem Kind, sich für ein Spiel zu entscheiden. Ein Zimmer voller Spielsachen überfordert das Kind bei der Auswahl.

Zudem sehen Spiele verschiede­ner Hersteller unterschiedlich aus, sind aber inhaltlich recht ähnlich. Und natürlich hat jedes Kind indi­viduelle Interessen und Bedürfnis­se, auch beim Spielen.

In Büchereien können Sie Spiele ausleihen. Auf Flohmärkten oder Basaren von Familienstützpunkten oder Vereinen bzw. auf Online-Markplätzen können Sie kosten­günstig gebrauchte Spielsachen erwerben und nach einiger Zeit auch wieder weiterverkaufen.