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Schimpfwörter

Beitrag aus:
Elternbrief 13
3-3,5 Jahre

Schimpfwörter wie "Kackwurst" oder Beschimpfungen wie "du bist doof" oder Schlimmeres hören Sie jetzt vielleicht auch von Ihrem Kind. Es hat sie im Kindergarten, aus dem Freundeskreis oder auf dem Spiel­platz aufgeschnappt.

Vielleicht kommt aber auch Ihnen selbst ab und zu das eine oder andere Schimpfwort über die Lippen. Und Kinder, die durch Nachahmung lernen, sprechen interessante Wörter einfach nach und freuen sich über die Reaktion.

Der Gebrauch von Schimpfwörtern oder Flüchen zeigt auch, dass Ihr Kind die Macht der Sprache verstanden hat und kreativ damit umgeht.

Aber das bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich von Ihrem Kind beschimpfen lassen müssen. Zeigen Sie Ihrem Kind deutlich Ihre Grenzen und sagen Sie ihm, dass Sie so nicht angesprochen werden möchten.

Wie Sie den Gebrauch von Schimpfwörtern einschränken können

  • Seien Sie ein gutes Vorbild und überprüfen Sie Ihren eigenen Sprachschatz. Gerade in Stresssituationen im Straßenverkehr oder auch vor dem Fernseher bei einem Sportereignis rutschen den meisten Erwachsenen oft selbst Schimpfwörter heraus.
  • Ignorieren Sie einmalige Verstöße. Denn eine heftige Reaktion macht die Schimpfwörter nur noch interessanter.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie nicht möchten, dass bestimmte Wörter verwendet werden. Denn manche Wörter sind wirklich richtig schlimm und können andere verletzen.
  • Geben Sie Ihrem Kind eine klare Orientierung, was erlaubt ist und was nicht.
  • Überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind Alternativen, um Wut ausdrücken zu können, damit in der Familie alle auf Schimpfwörter verzichten können.