Informationen über Bindung bei Babys

Eine Mutter steht und hat ein Tuch über ihrer Schulter. Sie hält ihr Baby im Arm vor ihrer Brust. Der Kopf vom Baby ist auf die Schulter von der Mutter gelegt. So kann das Baby aufstoßen. Das nennt man Bäuerchen machen.
© BfLS Köln

Bindung bei Babys bedeutet:
Babys haben Vertrauen zu den Personen,
die sich um sie kümmern.
Und die Babys fühlen sich bei diesen Personen sicher.
Deshalb legt die Krankenschwester das Baby nach der Geburt
auf die Brust von der Mutter.
So kann das Baby schon den Herz-Schlag von seiner Mutter hören.
Und seine Mutter riechen.

Eine Mutter steht und hat ein Tuch über ihrer Schulter. Sie hält ihr Baby im Arm vor ihrer Brust. Der Kopf vom Baby ist auf die Schulter von der Mutter gelegt. So kann das Baby aufstoßen. Das nennt man Bäuerchen machen.
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Wie wichtig ist der erste Kontakt nach der Geburt?

Eine Frau liegt auf einem Sofa. Ihr Mann sitz auf dem Sofa und hält ein Baby im Arm.
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Der erste Kontakt zur Mutter nach der Geburt
ist sehr wichtig für das Baby.
Manchmal geht das aber nicht.
Zum Beispiel,
wenn Ihr Baby früher als geplant auf die Welt kommt.
Aber auch dann können Sie als Mutter
eine gute Bindung zu Ihrem Baby aufbauen.
Dafür brauchen Sie viel Zeit.

Durch eine gute Bindung bekommt Ihr Baby Sicherheit.
Diese Sicherheit ist sehr wichtig für Ihr Baby.
Auch für das weitere Leben von Ihrem Baby.

Eine Frau liegt auf einem Sofa. Ihr Mann sitz auf dem Sofa und hält ein Baby im Arm.
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Wie entsteht eine gute Bindung zu Ihrem Baby?

Eine Mutter hat ihr Baby auf einem Stillkissen liegen und sie stillt das Baby
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Ein Baby muss wissen, dass es sich auf Sie verlassen kann.
Dafür müssen Sie nicht die Eltern sein.
Wichtig ist:
Die Erwachsenen sind immer da und kümmern sich um das Baby.

Ihr Baby gewöhnt sich an Sie:

  • wenn Sie Ihr Baby tragen,
  • wenn Sie Ihr Baby streicheln,
  • wenn Sie Ihr Baby trösten oder
  • wenn Sie Ihrem Baby das Fläschchen geben.

Schreit Ihr Baby in den ersten Monaten?
Dann trösten Sie es immer.
So weiß Ihr Baby:
Sie lassen es nie allein.

Wird Ihr Baby älter?
Dann versuchen Sie immer, Ihr Kind zu verstehen.
So wird Ihre Bindung noch stärker

Eine Mutter hat ihr Baby auf einem Stillkissen liegen und sie stillt das Baby
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Warum ist nicht nur die Mutter wichtig?

Ein Mann hält sein Baby auf dem Arm und füttert es mit einer Babyflasche.
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Am Anfang hat das Baby eine besonders gute Bindung zur Mutter.
Das nennt man: Mutter-Kind-Symbiose.
Aber ein Baby kann zu jeder Person eine gute Bindung haben.
Zum Beispiel zum Vater.
Wichtig ist:
Die Person kümmert sich regelmäßig um das Baby.
Die Person ist von Anfang an da für das Baby.

Das Baby braucht:

  • viel Liebe
  • Aufmerksamkeit und
  • Sicherheit

So kann das Baby Vertrauen lernen.

Es ist nicht so wichtig, wer sich um das Baby kümmert.
Wichtig ist:
Das Baby hat Personen, die es lieben.
Und die ihm das auch zeigen.
Zum Beispiel, wenn sie mit dem Baby spielen

Ein Mann hält sein Baby auf dem Arm und füttert es mit einer Babyflasche.
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Mehr Informationen über eine gute Bindung bei Babys
finden Sie in diesem Heft:

Hinweis:
Dieses Heft ist nicht in Leichter Sprache.

Wie entwickelt sich Ihr Kind bei einer guten Bindung?

Bei einer guten Bindung fühlt sich Ihr Kind sicher.
Dann probiert Ihr Kind auch alleine neue Dinge aus.
Es hat Lust dazu und traut sich.
Weil es weiß:
Sie sind immer da.
Wenn etwas ist oder etwas nicht klappt, helfen Sie.
Ihr Kind kann immer zu Ihnen kommen.

Was ist für eine gute Bindung noch wichtig?

Ein Mann hält sein Baby auf dem Arm und füttert es mit einer Babyflasche.
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Für eine gute Bindung braucht es noch mehr als nur Berührungen.
Zum Beispiel:

  • Sie müssen Ihr Baby verstehen.
    Sie müssen Ihrem Baby geben, was es braucht.
  • Sie müssen immer auf Ihr Baby reagieren.
    Reagieren bedeutet:
    Sie achten auf ihr Baby und tun etwas, wenn es etwas braucht.
    Zum Beispiel:
    Ihr Baby schreit.
    Dann trösten Sie es.
    Reagieren Sie immer auf Ihr Baby?
    Ihr Baby merkt sich das und weiß:
    Es kann sich immer auf Sie verlassen.
  • Sie dürfen Ihr Baby an einem fremden Ort nicht alleine lassen.

Eine gute Bindung heißt:
Ihr Kind macht Dinge alleine.
Aber es weiß auch:
Sie sind da.
Wenn etwas ist, helfen Sie.

Kümmern sich noch andere Personen von Anfang an um das Baby?
Dann ist es für alle leichter.
Es müssen nicht immer alle beim Baby sein.
Zum Beispiel:

Sie wollen einmal etwas anderes machen.
Dann passt eine andere Person so lange auf Ihr Baby auf.

Ein Mann hält sein Baby auf dem Arm und füttert es mit einer Babyflasche.
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Sie brauchen Hilfe? 
KoKi-Stellen können Ihnen helfen. 

Ko-Ki-Stellen

Ko-Ki ist die Abkürzung für Koordinierende Kinder-Schutz-Stellen.
Die Ko-Ki-Stellen sind Teil der Frühen Hilfen.
Bei Ko-Ki-Stellen gibt es Fachleute für Fragen zu Kindern.
Die Fachleute können Ihnen helfen.
Ko-Ki-Stellen sind für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren.

Mehr Informationen zu Ko-Ki-Stellen finden Sie hier:

Wer hat den Text in Leichter Sprache gemacht?
Übersetzung in Leichte Sprache und
Verständlichkeitsprüfung mit der Zielgruppe:

© 1a Zugang Beratungsgesellschaft mbH, capito Stuttgart.
Beauftragt von proverb oHG.

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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