Elternbrief 41

2 nervtsein sind ebenso an der Ta- gesordnung wie kindlich ausge- lassenes Herumalbern. Verlassen kann man sich auf nichts: Wenn Ihr Kind am Morgen gut gelaunt das Haus verlässt, heißt das noch lange nicht, dass es am Nach- mittag auch gut gelaunt wieder heimkommt. Dieses Wechselbad der Gefühle kann für die restliche Familie ziemlich anstrengend sein. Wie können Sie als Eltern am besten reagieren, wenn Ihr Kind unter extremen Stimmungsschwan- kungen leidet? Möglichst gelassen bleiben. Nichts persönlich nehmen. Ihr Kind in Ruhe lassen. Kleinere Geschwister aus der Situation herausnehmen. Hilfe anbieten, aber nicht aufzwingen. Vertrauen haben. Ihre Zuneigung versichern, aber nicht aufdrängen. Wenn sich dann die emotio- nalen Wogen bei Ihrem Kind vor- erst wieder etwas geglättet ha- ben und die Achterbahnfahrt der Seele eine kleine Pause macht, dann sprechen Sie ganz in Ruhe und ohne Vorwürfe mit ihm. Er- zählen Sie von sich als Kind, da- von, wie Sie selbst Ihre Pubertät erlebt und wie Ihre eigenen Eltern damals auf Sie reagiert haben. Ihr Kind wird Ihnen für diese Einbli- cke dankbar sein und sich besser verstanden fühlen. Nur nicht aufregen! © Free-Photos  / Pixabay.com

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI4NDAy