Wichtiges zur Kinder-Betreuung

Vier Kinder spielen auf dem Boden mit verschiedenen Spielsachen. Hinter ihnen stehen ein Mann und zwei Frauen.
© BfLS Köln

Wollen Sie wieder arbeiten gehen?
Ist Ihr Kind gerne mit anderen Kindern zusammen?
Brauchen Sie mehr Zeit für sich?
Das sind alles Gründe für eine Kinder-Betreuung.

Oft ist der Start nicht leicht.
Sie müssen einige Dinge bei der Kinder-Betreuung beachten.
Ihr Kind und Sie müssen sich an die neue Situation gewöhnen.

Für die Kinder-Betreuung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Vier Kinder spielen auf dem Boden mit verschiedenen Spielsachen. Hinter ihnen stehen ein Mann und zwei Frauen.
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Die Kinder-Tages-Einrichtung

Zwei Kleinkinder sitzen in der Spielecke und bauen mit bunten Holzringen
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In einer Kinder-Tages-Einrichtung werden Kinder solange betreut,
bis sie in die Schule kommen.

Diese Einrichtungen werden oft Ki-Ta genannt.
Sie haben
• Kinder-Krippen für Kinder bis 3 Jahre und
• Kindergarten-Gruppen für Kinder ab 3 Jahren.

Zwei Kleinkinder sitzen in der Spielecke und bauen mit bunten Holzringen
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Kinder-Tages-Pflege-Stellen

Eine Mutter hält ihr Kind auf dem Arm. Beide lächeln sich an.
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Eine Kinder-Tages-Pflege-Stelle ist oft in der Wohnung
der Kinder-Tages-Pflege-Person.
 

Eine Mutter hält ihr Kind auf dem Arm. Beide lächeln sich an.
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Masern-Impfung ist Pflicht

Für die Kinder-Betreuung muss Ihr Kind gegen Masern geimpft sein.
Diese Impfung ist Pflicht.
Sonst kann Ihr Kind nicht in einer Ki-Ta
oder in einer Kinder-Tages-Pflege-Stelle betreut werden.

Das ist wichtig:

Drei Uhrzeiten symbolisieren: Zeit fürs Mittagessen, Zeit zum Spazierengehen, Zeit zum Schlafen gehen.
© BfLS Köln

Ihr Kind soll sich wohlfühlen.
Ihr Kind wird bis zur Schule fast täglich in die Kinder-Betreuung gehen.

Deshalb müssen Sie entscheiden:
Wie lange am Tag soll Ihr Kind in die Kinder-Betreuung gehen?
Manche Kinder gehen nur am Vormittag.
Andere Kinder gehen den ganzen Tag.
Die Kosten dafür sind unterschiedlich.

Drei Uhrzeiten symbolisieren: Zeit fürs Mittagessen, Zeit zum Spazierengehen, Zeit zum Schlafen gehen.
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Denken Sie daran:
Sie müssen Ihr Kind jeden Tag bringen und abholen.
Die Kinder-Betreuung sollte deshalb in der Nähe Ihrer Wohnung sein.

Sie brauchen Menschen, die Sie unterstützen.
Und Menschen, die Ihr Kind im Notfall abholen.
Zum Beispiel Ihr Partner oder Ihre Partnerin, Oma und Opa, Freundinnen
und Freunde oder andere Eltern.

Planen Sie die Kinder-Betreuung genau

Eine Prüfung, bei der ein Mann, der mit den Händen ein in Braille geschriebenes Buch liest, Fragen von einer Frau beantwortet, die am Tisch neben ihm sitzt.
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Sprechen Sie sich gut mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner ab.

Sie müssen wissen:

  • Wer bringt Ihr Kind in die Kinder-Betreuung?
  • Wer holt Ihr Kind von der Kinder-Betreuung nach Hause?
  • Wie teilen Sie sich die Arbeiten im Haushalt?
  • Wann übernehmen Sie die Kinder-Betreuung?
  • Wann übernimmt Ihre Partnerin oder Ihr Partner die Kinder-Betreuung?
  • Wer bleibt zu Hause, wenn Ihr Kind krank ist?
  • Wer übernimmt die Betreuung Ihres Kindes, wenn die Kinder-Betreuung geschlossen ist?
  • Wann brauchen Sie Hilfe von anderen Personen?
Eine Prüfung, bei der ein Mann, der mit den Händen ein in Braille geschriebenes Buch liest, Fragen von einer Frau beantwortet, die am Tisch neben ihm sitzt.
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Ihr Kind muss immer betreut werden, wenn Sie nicht da sind.
Deshalb müssen Sie immer erreichbar sein:
Die Betreuungs-Person in der Kinder-Betreuung hat Fragen.
Ihr Kind wird in der Kinder-Betreuung krank.
Dann müssen Sie Ihr Kind abholen.
Ihr Kind braucht Sie.

Wichtig ist auch:
Kranke Kinder dürfen nicht in die Kinder-Betreuung gehen.

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

 

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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