Entwicklungs-Schritte

Ein Kind sitzt auf dem Schoß einer Frau und zeigt auf eine Seite in seinem Bilderbuch. Die Frau sagt Hund.
© BfLS Köln

Ihr Kind kann jetzt schon viele Wörter.
Ihr Kind kann jetzt schon gut laufen.
Ihr Kind entdeckt sein eigenes Ich immer mehr.
Ihr Kind hat Ängste. 

Ein Kind sitzt auf dem Schoß einer Frau und zeigt auf eine Seite in seinem Bilderbuch. Die Frau sagt Hund.
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Zwei-Wort-Sätze

Ein Kind deutet auf den Ball, den der Vater in der Hand hält, darüber eine Sprechblase: „Papa Ball“
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Ihr Kind kann jetzt schon viele Wörter.
Ihr Kind beginnt, zwei Wörter zusammen zu benutzen.
Das nennt man Zwei-Wort-Sätze.
Zum Beispiel: Papa Ball.
Das kann bedeuten: Papa gib mir den Ball.
Oder auch: Ich sehe einen Ball, Papa.
Beobachten Sie Ihr Kind.
Sie merken dann, was Ihr Kind meint.

Ein Kind deutet auf den Ball, den der Vater in der Hand hält, darüber eine Sprechblase: „Papa Ball“
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Bewegung

Ein kleines dunkelhaariges Mädchen balanciert vorsichtig über Hüpfsteine.
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Ihr Kind kann jetzt schon gut laufen.
Dann kann es mehr Sachen lernen.
Diese Sachen lernt Ihr Kind zum Beispiel:

  • auf eine Park-Bank zu klettern
  • auf den Zehenspitzen zu laufen
  • über Steine zu hüpfen
  • auf einem Bein zu stehen
  • einen Ball mit dem Fuß anzustoßen
Ein kleines dunkelhaariges Mädchen balanciert vorsichtig über Hüpfsteine.
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Das eigene Ich entdecken

Ein kleines Kind erkennt sich im Spiegel
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Ihr Kind entdeckt sein eigenes Ich immer mehr.
Das heißt: Ihr Kind erkennt sich nun selber im Spiegel.
Ihr Kind merkt aber auch:
Ist es ein Mädchen oder ein Junge?
Welche Haarfarbe es hat.
Was es machen möchte.
Was ihm nicht gefällt.

Ein kleines Kind erkennt sich im Spiegel
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Ein kleiner Junge und ein Mädchen sitzen sich gegenüber auf dem Boden. Beide zerren an einem Kuscheltier. Sie streiten um das Spielzeug.
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Meins.
Deins.
Das lernt Ihr Kind jetzt zu unterscheiden.
Zum Beispiel:
Ihr Kind will unbedingt das Spielzeug von einem anderen Kind haben.
Oder sein eigenes Spielzeug nicht teilen.
Das kann manchmal schwierig sein.

Ein kleiner Junge und ein Mädchen sitzen sich gegenüber auf dem Boden. Beide zerren an einem Kuscheltier. Sie streiten um das Spielzeug.
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Wichtig ist:

Sie unterstützen Ihr Kind beim Lernen.
Ihr Kind muss lernen, andere Kinder zu fragen:
Darf ich das Spielzeug haben?
Antwortet das andere Kind mit Nein?
Dann ist das in Ordnung.

Sie lassen Kinder die Situation unter sich klären.
Aber tun sich die Kinder gegenseitig weh?
Dann greifen Sie ein.

Eine Zimmerecke mit verschiedenen Spielzeugen, in der ein Kind spielt
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Wichtig ist auch:
Ihr Kind hat eigene Dinge zu Hause.
Zum Beispiel:

  • ein eigenes Handtuch im Bad,
  • einen eigenen Stuhl am Ess-Tisch,
  • eine eigene Spiel-Ecke.
Eine Zimmerecke mit verschiedenen Spielzeugen, in der ein Kind spielt
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Familien-Stütz-Punkte helfen Ihnen bei Fragen.

Familien-Stütz-Punkte

Die Abkürzung für Familien-Stütz-Punkt ist: FSP.
Ein Familien-Stütz-Punkt berät Sie zu Ihrem Kind
und zu Ihrem Familien-Leben.
Sie bekommen bei einem FSP Hilfe bei Ihren Problemen.
Es gibt dort auch Angebote zum Mitmachen.
Zum Beispiel Spiel-Gruppen für Sie und Ihr Kind.

Mehr Informationen zu FSP finden Sie hier:

Ängste sind normal

Ihr Kind hat Angst?
Das ist normal.
Ängste gehören zu der Entwicklung von Kindern dazu.
Es gibt verschiedene Arten von Ängsten.

Trennungs-Angst

Ein kleines Kind steht und hält die Arme hoch ausgestreckt nach seinem Vater, damit er die Tochter hochnehmen kann.
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Für Ihr Kind ist es immer wichtig zu wissen:
Sie sind da oder kommen zurück.
Ihr Kind weiß nicht sicher, wo Sie sind?
Und dass Sie wiederkommen?
Dann bekommt Ihr Kind Trennungs-Angst.
Vielleicht weint Ihr Kind dann.
Vielleicht wird Ihr Kind aber auch wütend.

Ein kleines Kind steht und hält die Arme hoch ausgestreckt nach seinem Vater, damit er die Tochter hochnehmen kann.
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Die Frau steht und hat ihr kleines Kind kuschelnd im Arm.
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Das können Sie dagegen tun:
Sagen Sie Ihrem Kind, wo Sie sind.
Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie wiederkommen.
Nehmen Sie Ihr Kind in den Arm, wenn es Angst hat.

Die Frau steht und hat ihr kleines Kind kuschelnd im Arm.
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Angst vor Dunkelheit

Eine Frau sitzt am Bett ihres schlafenden Kindes.
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Viele Kinder haben Angst im Dunkeln.
Vielleicht kann Ihr Kind im Dunkeln nicht gut schlafen.

Das können Sie dagegen tun:
Schalten Sie eine Nacht-Lampe ein.
Es gibt Nacht-Lampen für Kinder.
Diese Lampen sind weniger hell.

Eine Frau sitzt am Bett ihres schlafenden Kindes.
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Angst vor Monstern

Ein Geist und ein Monster
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Manche Kinder haben Angst vor Monstern oder Geistern.
Oder vor anderen Dingen.
Das gehört zu der Entwicklung Ihres Kindes dazu.
Vielleicht kann Ihr Kind wegen der Angst schlecht einschlafen.

Ein Geist und ein Monster
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Das können Sie dagegen tun:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Angst.
Sagen Sie nicht:
Es gibt doch gar keine Monster.
Sie können zum Beispiel für Ihr Kind nur so tun:
Jagen Sie die Monster aus dem Zimmer.
Schauen Sie unter dem Bett nach Geistern.
Auch wenn es keine Monster und Geister gibt.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Wissen Sie nicht weiter?

Holen Sie sich immer Hilfe!
Zum Beispiel bei einer Erziehungs-Beratungs-Stelle.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Erziehungs-Beratungs-Stellen

Eine Erziehungs-Beratungs-Stelle gibt es in vielen Städten.
In jeder Erziehungs-Beratungs-Stelle arbeiten Fachleute.
Sie alle kennen sich sehr gut mit Fragen, Problemen und Schwierigkeiten von Familien aus.
Sie sind so lange für Sie da, wie Sie es möchten.
Die Beratung ist freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Mehr Informationen über Erziehungs-Beratungs-Stellen finden Sie hier:

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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