Trotz-Phase

Eine Frau sitzt mit ihrer Tochter auf dem Sofa. Die Frau schaut sehr freundlich. Das kleine Mädchen ist trotzig.
© BfLS Köln

Ihr Kind verändert sich schnell.
Ihr Kind wird größer und kann mehr Dinge machen.
Ihr Kind möchte vieles selber machen.
Ihr Kind möchte machen, was Sie machen.

Die Veränderungen können für Eltern anstrengend sein.

Eine Frau sitzt mit ihrer Tochter auf dem Sofa. Die Frau schaut sehr freundlich. Das kleine Mädchen ist trotzig.
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Veränderungen beim Kind

Ein kleines Kind zieht sich im Sitzen die Schuhe an
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Kinder möchten neue Dinge lernen.

Zum Beispiel:
Ihr Kind zieht die Schuhe selbst an.
Es klappt aber noch nicht so gut.
Denn Bewegungen müssen immer wieder geübt werden.

Ein kleines Kind zieht sich im Sitzen die Schuhe an
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Ein kleines Mädchen hat die Arme vor der Brust verschränkt und schaut sehr trotzig.
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Ihr Kind merkt:
Ich kann das noch nicht.
Aber Ihr Kind möchte die Dinge gerne schon können.
Ihr Kind ist deshalb manchmal ungeduldig oder wütend.

Ein kleines Mädchen hat die Arme vor der Brust verschränkt und schaut sehr trotzig.
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Ihr Kind merkt auch:

Ich mache etwas gerne.
Oder ich mache etwas nicht gerne.
Das ist eine neue Entwicklung.
Das Kind möchte jetzt selbst bestimmen.

Diese Zeit ist anstrengend für Ihr Kind und auch für Sie.
Man nennt diese Zeit Trotz-Phase.
Manchmal schreit Ihr Kind dann sehr laut.

Die Trotz-Phase haben alle Kinder.

Verschiedene Gefühlssymbole mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken
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In dieser Zeit entdecken Kinder ihren eigenen Willen.

Kinder entwickeln Selbst-Bewusst-Sein und ihre Persönlichkeit.

Kinder lernen ihre Gefühle kennen.

Gefühle sind:

  • Wut
  • Traurigkeit
  • Angst
  • Freude
  • Neid
Verschiedene Gefühlssymbole mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken
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Ein Kind schreit im Arm der Mutter
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Die Gefühle können in dieser Zeit bei Ihrem Kind sehr stark sein.
Dann schreit Ihr Kind vielleicht und wirft sich auf den Boden.
Oder Ihr Kind weint, wenn es etwas nicht bekommt.

Ein Kind schreit im Arm der Mutter
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Wird Ihr Kind wütend oder laut?

Dann bleiben Sie trotzdem ruhig.
Auch wenn es oft schwer ist.
Bei einem Trotz-Anfall geht es Ihrem Kind auch nicht gut.
Ihr Kind braucht jetzt Ihre Hilfe.
Ihr Kind muss erst lernen:
Wie zeige ich meine Gefühle.

Werden Sie auch manchmal wütend?

Möchten Sie Ihr Kind manchmal schlagen oder schütteln?
Machen Sie das nicht!
Sie dürfen Ihr Kind nicht schlagen oder schütteln!
Sie können Ihr Kind dadurch schwer verletzen.
Ihr Kind kann sogar sterben.

So können Sie einen Trotz-Anfall verhindern:

Eine Frau bietet einem kleinen Kind verschiedene Obstsorten zur Auswahl an
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Manchmal spüren Sie vielleicht:
Ihr Kind hat gleich einen Trotz-Anfall.
Dann lenken Sie ihr Kind ab.
Bringen Sie Ihr Kind auf andere Gedanken.
Sind Sie vielleicht gerade im Supermarkt?
Dann lassen Sie Ihr Kind zum Beispiel
das Obst für das Frühstück aussuchen.

Eine Frau bietet einem kleinen Kind verschiedene Obstsorten zur Auswahl an
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Ihr Kind hat trotzdem einen Trotz-Anfall?

Eine Frau kniet vor einem Kind und redet mit ihm
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Das können Sie tun:

Sagen Sie Ihrem Kind ruhig, was Sie von ihm wollen.
Warten Sie ab, was passiert.
Ihr Kind braucht jetzt Zeit.
So kann Ihr Kind wieder ruhig werden.

Eine Frau kniet vor einem Kind und redet mit ihm
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Die Frau steht und hat ihr kleines Kind kuschelnd im Arm.
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Hat sich Ihr Kind beruhigt?

Dann loben Sie Ihr Kind.
Geben Sie Ihrem Kind nun viel Liebe.
So zeigen Sie Ihrem Kind:
Alles ist in Ordnung.

Die Frau steht und hat ihr kleines Kind kuschelnd im Arm.
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Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Wissen Sie nicht weiter?

Holen Sie sich immer Hilfe!
Zum Beispiel bei einer Erziehungs-Beratungs-Stelle.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Erziehungs-Beratungs-Stellen

Eine Erziehungs-Beratungs-Stelle gibt es in vielen Städten.
In jeder Erziehungs-Beratungs-Stelle arbeiten Fachleute.
Sie alle kennen sich sehr gut mit Fragen, Problemen und Schwierigkeiten von Familien aus.
Sie sind so lange für Sie da, wie Sie es möchten.
Die Beratung ist freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Mehr Informationen über Erziehungs-Beratungs-Stellen finden Sie hier:

Familien-Stütz-Punkte und Ko-Ki-Stellen helfen Ihnen auch.

Familien-Stütz-Punkte

Die Abkürzung für Familien-Stütz-Punkt ist: FSP.
Ein Familien-Stütz-Punkt berät Sie zu Ihrem Kind
und zu Ihrem Familien-Leben.
Sie bekommen bei einem FSP Hilfe bei Ihren Problemen.
Es gibt dort auch Angebote zum Mitmachen.
Zum Beispiel Spiel-Gruppen für Sie und Ihr Kind.

Mehr Informationen zu FSP finden Sie hier:

Ko-Ki-Stellen

Ko-Ki ist die Abkürzung für Koordinierende Kinder-Schutz-Stellen.
Die Ko-Ki-Stellen sind Teil der Frühen Hilfen.
Bei Ko-Ki-Stellen gibt es Fachleute für Fragen zu Kindern.
Die Fachleute können Ihnen helfen.
Ko-Ki-Stellen sind für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren.

Mehr Informationen zu KoKi-Stellen finden Sie hier:

noch mehr Information

Lesen Sie mehr bei:

So helfen Sie Ihrem Kind bei der Entwicklung

oder lesen Sie mehr im ausführlichen Artikel zur Trotz-Phase.

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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