Ihr Kind ist nun 1 bis 1,5 Jahre alt.
Ihr Kind ist nun größer und schneller.
Es kann nun mehr Dinge anfassen.
Deshalb gibt es neue Gefahren für Ihr Kind.
Gefahren heißt:
Ihr Kind kann sich weh tun.
Ihr Kind kann sich verletzen.

Ihr Kind ist nun 1 bis 1,5 Jahre alt.
Ihr Kind ist nun größer und schneller.
Es kann nun mehr Dinge anfassen.
Deshalb gibt es neue Gefahren für Ihr Kind.
Gefahren heißt:
Ihr Kind kann sich weh tun.
Ihr Kind kann sich verletzen.


Ihr Kind soll aber auch Spaß haben.
Ihr Kind soll keine Angst haben.
Deshalb machen Sie die Wohnung,
den Balkon oder den Garten sicher.
Dann müssen Sie zum Kind nicht sagen:
Mach das nicht.
So kann Ihr Kind sicher spielen und sich ausprobieren.
Und Sie machen sich weniger Sorgen.


Passen Sie beim Kochen und nach dem Kochen auf.
Ihr Kind kann sich am Herd verbrennen.
Vor allem draußen muss man viele Dinge beachten:
Achten Sie auf Dinge am Boden

Sind Sie sich nicht sicher?
Rufen Sie beim Gift-Notruf an:
Für Bayern ist die Telefonnummer 089 192 40.

Zum Beispiel am Fluss oder See oder Garten-Teich.

Kinder können auch in einem kleinen Wasser-Loch
oder einer Pfütze ertrinken.
Passen Sie immer auf Ihr Kind auf.
Besonders am Wasser.

Ihr Kind sollte keine fremden Hunde streicheln.
Sprechen Sie erst mit der Hunde-Besitzerin oder dem Hunde-Besitzer.
Hat Ihr Kind Angst?
Nehmen Sie es auf den Arm.


Ihr Kind hat im Sommer draußen gespielt?
Dann kontrollieren Sie den ganzen Körper nach Zecken.
Sie haben eine Zecke gefunden?


Dann entfernen Sie die Zecke immer mit einer Zecken-Zange
oder einem Zecken-Hebel.


Ihr Kind wurde im Mund oder Hals von einer Biene
oder Wespe gestochen?

Dann rufen Sie sofort den Notruf.
Das ist die Nummer vom Notruf: 112

Nehmen Sie Ihr Kind auf der Straße immer an die Hand.
Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine auf der Straße laufen.
Ihr Kind muss erst lernen, wie es sich auf der Straße verhält.
Das müssen Sie mit Ihrem Kind üben.


Ihr Kind trägt beim Fahrrad-Fahren oder Roller-Fahren einen Helm.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind immer einen Helm trägt.
Ohne Helm kann sich Ihr Kind schwer verletzen.

Sie brauchen Unterstützung?
Holen Sie sich immer Hilfe!
Zum Beispiel bei einem Familien-Stütz-Punkt.
Die Abkürzung für Familien-Stütz-Punkt ist: FSP.
Ein Familien-Stütz-Punkt berät Sie zu Ihrem Kind
und zu Ihrem Familien-Leben.
Sie bekommen bei einem FSP Hilfe bei Ihren Problemen.
Es gibt dort auch Angebote zum Mitmachen.
Zum Beispiel Spiel-Gruppen für Sie und Ihr Kind.
Mehr Informationen zu FSP finden Sie hier:
Ihr Kind lernt langsam, was Ja und Nein bedeutet.
Ihr Kind probiert deshalb viele Dinge aus.
Und wartet dann auf Ihre Reaktion.

Aber Sie dürfen auch Nein zu Ihrem Kind sagen.
Das ist sehr wichtig.
Zum Beispiel, wenn sich Ihr Kind verletzen kann.
Das nennt man Grenzen setzen.
Ihr Kind braucht Grenzen, um sich gut zu entwickeln.


Zum Beispiel:
Ihr Kind will auf die Straße laufen?
Dann müssen Sie es schützen.
Halten Sie Ihr Kind an der Hand.

Lesen Sie mehr beim Thema Grenzen und Freiräume.

Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.
