Groß-Werden

Ein kleines Kind steht und hält die Arme hoch ausgestreckt nach seinem Vater, damit er die Tochter hochnehmen kann.
© BfLS Köln

Ihr Kind will nun immer mehr selbst entdecken.
Das ist gut.
So lernt Ihr Kind nämlich neue Sachen.
Sie können Ihr Kind beim Groß-Werden unterstützen.
Zum Groß-Werden sagt man auch Entwicklung.

Ein kleines Kind steht und hält die Arme hoch ausgestreckt nach seinem Vater, damit er die Tochter hochnehmen kann.
© BfLS Köln

Entwicklung

Ein kleines Mädchen mit kurzen Hosen und einem T-Shirt streckt die Arme in den Himmel
© BfLS Köln

Ihr Kind will nun viele Dinge selbst machen.
Kinder wollen die Welt entdecken.
Das ist wichtig für die Entwicklung von Kindern.

Vielleicht kann Ihr Kind auch schon laufen.
Dann kann Ihr Kind viel mehr Dinge erreichen.

Ein kleines Mädchen mit kurzen Hosen und einem T-Shirt streckt die Arme in den Himmel
© BfLS Köln
Ein kleines Mädchen klettert auf dem Sofa.
© BfLS Köln

Zum Beispiel:
Ihr Kind klettert auf einen Stuhl.
Oder auf das Sofa.
Ihr Kind kommt schnell von einem Ort zum anderen.
Sie sind dabei und passen auf.

Ein kleines Mädchen klettert auf dem Sofa.
© BfLS Köln
Ein kleines dunkelhaariges Mädchen balanciert vorsichtig über Hüpfsteine.
© BfLS Köln

Ihr Kind muss neue Sachen lernen.
Begleiten Sie Ihr Kind dabei.
Das ist Ihre Aufgabe.
Das gibt Ihrem Kind Sicherheit.
Ihr Kind lernt zum Beispiel:
Durch Klettern übe ich mein Gleich-Gewicht.
So kann ich meinen Körper gut bewegen.
Sie sind dabei und passen auf.

Ein kleines dunkelhaariges Mädchen balanciert vorsichtig über Hüpfsteine.
© BfLS Köln
  Sprechblase mit dem Wort: Nein!
© BfLS Köln

Aber wenn etwas gefährlich für Ihr Kind ist,
müssen Sie Ihrem Kind Grenzen setzen.
Grenzen setzen heißt:
Sie sagen Nein.

  Sprechblase mit dem Wort: Nein!
© BfLS Köln
Ein kleines Kind geht an der Hand einer Person über einen Zebrastreifen.
© BfLS Köln

Oder Sie schützen Ihr Kind vor Gefahren.
Zum Beispiel:
Halten Sie die Hand von Ihrem Kind fest,
wenn Sie an der Straße gehen.
Sagen Sie:
Du bleibst bei mir.
Die Straße ist gefährlich.

Ein kleines Kind geht an der Hand einer Person über einen Zebrastreifen.
© BfLS Köln
Ein kleines Mädchen hat die Arme vor der Brust verschränkt und schaut sehr trotzig.
© BfLS Köln

Vielleicht ist Ihr Kind dann wütend.
Oder traurig.
Das ist normal.
Ihr Kind erkennt noch keine Gefahren.

Ein kleines Mädchen hat die Arme vor der Brust verschränkt und schaut sehr trotzig.
© BfLS Köln

Was können Sie tun?

Eine Frau sitzt mit ihrer Tochter auf dem Sofa. Die Frau schaut sehr freundlich. Das kleine Mädchen ist trotzig.
© BfLS Köln
  • Bleiben Sie ruhig.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Gefühle.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum etwas verboten ist.
  • Trösten Sie Ihr Kind, wenn es traurig ist.
Eine Frau sitzt mit ihrer Tochter auf dem Sofa. Die Frau schaut sehr freundlich. Das kleine Mädchen ist trotzig.
© BfLS Köln

Ihr Kind lernt durch viele Wiederholungen.
Ihr Kind probiert immer wieder Neues aus.
Sie werden immer wieder Grenzen setzen müssen.
Das ist normal.
Diese Zeit kann auch anstrengend sein.
Aber so lernt Ihr Kind schnell dazu.

Warum sind Grenzen wichtig?

Grenzen geben Sicherheit

Symbol für Stopschild
© BfLS Köln

Zum Beispiel:
Wenn Ihr Kind auf die Straße laufen will,
dann müssen Sie Ihr Kind schützen.
Halten Sie Ihr Kind an der Hand.

Symbol für Stopschild
© BfLS Köln

Grenzen sind wichtig für ein gutes Miteinander

Ein kleines Kind sitzt im Kinderstühlchen am Tisch und wirft den Teller mit Essen herunter.
© BfLS Köln

Ihr Kind lernt die Grenzen anderer Menschen kennen.
Ihr Kind lernt seine eigenen Grenzen kennen.
Zum Beispiel:
Ihr Kind weiß dann schon, wenn es etwas nicht darf.
Manchmal macht Ihr Kind diese Dinge trotzdem.
Ihr Kind möchte wissen, was Sie dann tun.

Ein kleines Kind sitzt im Kinderstühlchen am Tisch und wirft den Teller mit Essen herunter.
© BfLS Köln

Grenzen sind gut für die Gesundheit

Eine Snackbox mit Apfelstücken und Blaubeeren.
© BfLS Köln

Zum Beispiel:
Ihr Kind will nur Süßes essen.
Nur Süßes essen macht krank.
Durch Grenzen schützen Sie Ihr Kind.
Geben Sie Ihrem Kind weniger Süßes zu essen.
Und geben Sie Ihrem Kind mehr Gesundes zu essen.

Eine Snackbox mit Apfelstücken und Blaubeeren.
© BfLS Köln

Sie möchten mehr über Grenzen wissen?
Lesen SIe mehr dazu beim Thema Grenzen und Freiräume.

Lernen durch Nachmachen

Ein junger Mann steht mit einem kleinen Jungen am Küchentisch. Beide haben einen Putzlappen in der Hand und putzen den Tisch.
© BfLS Köln

Ihr Kind beobachtet Ihr Verhalten.
Ihr Kind möchte gerne das Gleiche machen wie Sie.
Deshalb können Sie nun Dinge mit Ihrem Kind zusammen machen.
Zum Beispiel:

  • Ihr Kind hilft beim Tisch decken.
  • Ihr Kind hilft beim Putzen.
Ein junger Mann steht mit einem kleinen Jungen am Küchentisch. Beide haben einen Putzlappen in der Hand und putzen den Tisch.
© BfLS Köln
Ein kleines Mädchen mit einer Kindergießkanne in der Hand gießt die Blumen im Garten.
© BfLS Köln
  • Ihr Kind hilft beim Blumen gießen.
Ein kleines Mädchen mit einer Kindergießkanne in der Hand gießt die Blumen im Garten.
© BfLS Köln

Ihr Kind kann die Dinge noch nicht perfekt machen.
Aber diese Dinge machen Ihrem Kind trotzdem Spaß.
Auch wenn Ihr Kind nur so tut, als ob es etwas macht.
Durch Üben wird Ihr Kind immer sicherer.

Ein Kind schreit im Arm der Mutter
© BfLS Köln

Manchmal klappen diese Dinge noch nicht so gut.
Vielleicht ist Ihr Kind dann wütend oder traurig.
Weil Ihr Kind etwas noch nicht so gut kann.
Machen Sie Ihrem Kind Mut.
Probieren Sie es vielleicht noch einmal zusammen.

Ein Kind schreit im Arm der Mutter
© BfLS Köln

So helfen Sie Ihrem Kind bei der Entwicklung

Spielen Sie mit Ihrem Kind

Eine Frau, die mit ihrem Baby spielt.
© BfLS Köln

Zum Beispiel:

  • Singen Sie gemeinsam Lieder und klatschen Sie dazu.
  • Machen Sie gemeinsam Geräusche mit Klang-Spielzeug.
  • Probieren Sie einfache Holz-Puzzle.
Eine Frau, die mit ihrem Baby spielt.
© BfLS Köln
Ein Kind baut mit Bauklötzen. Neben dem Kind sitzt eine Frau. Die Frau macht einen Daumen hoch. Sie macht dem Kind Mut.
© BfLS Köln
  • Bauen Sie gemeinsam mit Bau-Klötzen oder Stapel-Bechern
Ein Kind baut mit Bauklötzen. Neben dem Kind sitzt eine Frau. Die Frau macht einen Daumen hoch. Sie macht dem Kind Mut.
© BfLS Köln
Ein junger Mann schubst die sichere Schaukel in der ein Kind sitzt an.
© BfLS Köln
  • Gehen Sie gemeinsam auf den Spielplatz.
Ein junger Mann schubst die sichere Schaukel in der ein Kind sitzt an.
© BfLS Köln

Schauen Sie mit Ihrem Kind Bilder-Bücher an

Vater und Mutter sitzen auf dem Sofa. Das Kind sitzt auf dem Schoß des Vaters. Die Mutter hält ein Bilderbuch und liest daraus vor.
© BfLS Köln

Zum Beispiel:

  • Bücher zum Fühlen
  • Bücher mit Klappen zum Entdecken
Vater und Mutter sitzen auf dem Sofa. Das Kind sitzt auf dem Schoß des Vaters. Die Mutter hält ein Bilderbuch und liest daraus vor.
© BfLS Köln

Lassen Sie Ihr Kind mithelfen

Ein junger Mann steht mit einem kleinen Jungen am Küchentisch. Beide haben einen Putzlappen in der Hand und putzen den Tisch.
© BfLS Köln

Zum Beispiel:

  • Ihr Kind darf seinen Plastik-Teller an den Tisch tragen.
  • Ihr Kind darf mit einem sauberen Lappen
    oder dem Hand-Besen beim Putzen helfen.
  • Ihr Kind gießt mit Ihnen gemeinsam die Pflanzen.
Ein junger Mann steht mit einem kleinen Jungen am Küchentisch. Beide haben einen Putzlappen in der Hand und putzen den Tisch.
© BfLS Köln

Sie wissen nicht mehr weiter?
Fühlen Sie sich überfordert?

Hier bekommen Sie Hilfe:
Zum Beispiel in einem Familien-Stütz-Punkt.
Oder bei einer Ko-Ki-Stelle.

Familien-Stütz-Punkt

Die Abkürzung für Familien-Stütz-Punkt ist: FSP.
Ein Familien-Stütz-Punkt berät Sie zu Ihrem Kind
und zu Ihrem Familien-Leben.
Sie bekommen bei einem FSP Hilfe bei Ihren Problemen.
Es gibt dort auch Angebote zum Mitmachen.
Zum Beispiel Spiel-Gruppen für Sie und Ihr Kind.

Mehr Informationen zu FSP finden Sie hier:

Ko-Ki-Stellen

Ko-Ki ist die Abkürzung für Koordinierende Kinder-Schutz-Stellen.
Die Ko-Ki-Stellen sind Teil der Frühen Hilfen.
Bei Ko-Ki-Stellen gibt es Fachleute für Fragen zu Kindern.
Die Fachleute können Ihnen helfen.
Ko-Ki-Stellen sind für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren.

Mehr Informationen zu KoKi-Stellen finden Sie hier:

Das braucht Ihr Kind jetzt

Ihr Kind braucht Sicherheit

Ihr Kind braucht immer jemanden, der aufpasst.
Ihr Kind lernt immer mehr und probiert neue Sachen aus.
Seien Sie für Ihr Kind da.
Unterstützen Sie Ihr Kind.
So geben Sie Ihrem Kind Sicherheit.

Ihr Kind braucht Betreuung, wenn Sie nicht da sind.
Vielleicht geht Ihr Kind ja auch in eine Kinder-Krippe.
Oder in eine Kinder-Tages-Pflege-Stelle.
Oder Ihr Kind ist regelmäßig bei Oma und Opa.

Wichtig ist:

Ihr Kind kennt die Betreuungs-Person.
Die Betreuungs-Person ist zuverlässig.
Sie planen genug Zeit für den Abschied ein.
Ihr Kind weiß, wann Sie wiederkommen.

Lesen SIe mehr beim Thema Kinder-Betreuung.

Ihr Kind braucht Frei-Räume

Ein kleines Mädchen sitzt am Tisch. Auf dem Tisch liegen ein kleiner Ball und eine Ziehspielzeug mit Rollen. Das Mädchen zeigt auf den Ball.
© BfLS Köln

Ihr Kind merkt:
Ich mache etwas gern.
Oder ich mache etwas nicht gerne.
Das ist eine neue Entwicklung.
Ihr Kind möchte jetzt mehr selbst bestimmen.
Lassen Sie das zu, wenn es möglich ist.
Zum Beispiel:
Lassen Sie Ihrem Kind die Wahl zwischen 2 Spielzeugen.

Ein kleines Mädchen sitzt am Tisch. Auf dem Tisch liegen ein kleiner Ball und eine Ziehspielzeug mit Rollen. Das Mädchen zeigt auf den Ball.
© BfLS Köln

Ihr Kind braucht Grenzen

Ein kleiner Junge und ein Mädchen sitzen sich gegenüber auf dem Boden. Beide zerren an einem Kuscheltier. Sie streiten um das Spielzeug.
© BfLS Köln

Dann entscheiden Sie als Erwachsene.
Sie müssen zum Beispiel immer eingreifen, wenn:

  • Ihr Kind will in eine Steckdose fassen.
  • Ihr Kind tut anderen Kindern weh.
  • Ihr Kind will sich oder einem anderen Kind etwas in das Ohr
    oder in die Nase stecken.
Ein kleiner Junge und ein Mädchen sitzen sich gegenüber auf dem Boden. Beide zerren an einem Kuscheltier. Sie streiten um das Spielzeug.
© BfLS Köln
  Sprechblase mit dem Wort: Nein!
© BfLS Köln

Sie sagen dann Nein.
Sie können Ihr Kind auch wegsetzen.
Oder Sie nehmen Ihrem Kind die gefährliche Sache aus der Hand.
Damit setzen Sie eine Grenze.

  Sprechblase mit dem Wort: Nein!
© BfLS Köln

Ihr Kind braucht Regeln

Der Vater und der kleine Sohn sitzen auf dem Sofa. Der Vater schaut den Sohn ermahnend an und hebt den linken Zeigefinger hoch.
© BfLS Köln

Regeln sind zur Orientierung da.
Dann weiß Ihr Kind:

  • Das ist immer so.
  • Das darf ich.
  • Das darf ich nicht.
Der Vater und der kleine Sohn sitzen auf dem Sofa. Der Vater schaut den Sohn ermahnend an und hebt den linken Zeigefinger hoch.
© BfLS Köln
Zeichen für eine Regelliste
© BfLS Köln

Die Regeln müssen für Ihr Kind verlässlich sein.
Das bedeutet:
Die Regeln sind immer so.
Zum Beispiel:

  • Das Spielzeug gehört in die Kiste.
  • Vor dem Bett-Gehen werden die Zähne geputzt.
Zeichen für eine Regelliste
© BfLS Köln
Die Frau steht und hat ihr kleines Kind kuschelnd im Arm.
© BfLS Köln

Vielleicht hält sich Ihr Kind nicht an die Regeln.
Dann erklären Sie Ihrem Kind:
Diese Regel ist da, damit es dir gut geht.
Manchmal wird Ihr Kind dann traurig.
Oder wütend.
Dann trösten Sie Ihr Kind.

Die Frau steht und hat ihr kleines Kind kuschelnd im Arm.
© BfLS Köln
Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
© BfLS Köln

Wissen Sie nicht weiter?

Holen Sie sich immer Hilfe!
Zum Beispiel bei einer Erziehungs-Beratungs-Stelle.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
© BfLS Köln

Erziehungs-Beratungs-Stellen

Eine Erziehungs-Beratungs-Stelle gibt es in vielen Städten.
In jeder Erziehungs-Beratungs-Stelle arbeiten Fachleute.
Sie alle kennen sich sehr gut mit Fragen, Problemen und Schwierigkeiten von Familien aus.
Sie sind so lange für Sie da, wie Sie es möchten.
Die Beratung ist freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Mehr Informationen über Erziehungs-Beratungs-Stellen finden Sie hier:

Mehr Informationen gibt es auch beim Thema Regeln.

Tipp

Versuchen Sie, die Regel mit Freude zu verbinden.
Zum Beispiel:
Machen Sie einen Zahn-Putz-Wettbewerb.

oder

Räumen Sie mit Musik auf.
Das bedeutet:
Wenn die Musik stoppt, soll die Kiste voll sein.

Drei Uhrzeiten symbolisieren: Zeit fürs Mittagessen, Zeit zum Spazierengehen, Zeit zum Schlafen gehen.
© BfLS Köln

Eine gute Tages-Struktur kann beim Verstehen von Regeln helfen.

Tages-Struktur heißt:
Jeden Tag passiert das Gleiche zur fast gleichen Zeit.
Zum Beispiel:

  • Sie essen mit Ihrem Kind immer zur gleichen Zeit.
  • Sie bringen Ihr Kind immer zur gleichen Zeit ins Bett.
  • Sie gehen immer zur gleichen Zeit mit Ihrem Kind nach draußen.

Ihr Kind weiß dann:
So läuft der Tag ab.
Das entspannt Sie und Ihr Kind.

Drei Uhrzeiten symbolisieren: Zeit fürs Mittagessen, Zeit zum Spazierengehen, Zeit zum Schlafen gehen.
© BfLS Köln

Einschlaf-Ritual

Ein Einschlaf-Ritual hilft Ihrem Kind beim Einschlafen.
Das bedeutet:
Vor dem Einschlafen läuft immer alles gleich ab.
Planen Sie dafür genug Zeit ein.

Zum Beispiel:
Sie waschen oder baden Ihr Kind.
Ihr Kind putzt die Zähne.
Sie putzen die Zähne von Ihrem Kind nach.
Sie wickeln Ihr Kind.
Sie ziehen Ihrem Kind den Schlaf-Anzug an.
Vielleicht stillen Sie noch oder es gibt eine Milch-Flasche.
Sie bringen Ihr Kind ins Bett.
Sie machen das Licht im Raum weniger hell.
Sie erzählen eine Geschichte oder singen ein Schlaf-Lied.
Sie geben Ihrem Kind einen Gute-Nacht-Kuss.
Sie schalten das Licht aus.
Sie verlassen den Raum, wenn Ihr Kind alleine einschläft.
Oder Sie bleiben bei Ihrem Kind, bis es eingeschlafen ist.

Ihr Kind braucht einen Platz

Eine Zimmerecke mit verschiedenen Spielzeugen, in der ein Kind spielt
© BfLS Köln

Ihr Kind möchte in Ihrer Nähe sein.
Aber Ihr Kind braucht seinen eigenen Platz.
Zum Beispiel:
Sie können eine Ecke im Wohnzimmer zum Spielen einrichten.
Hier kann Ihr Kind spielen und hat seinen eigenen Platz.
Und Ihr Kind weiß: Sie sind in der Nähe.

Eine Zimmerecke mit verschiedenen Spielzeugen, in der ein Kind spielt
© BfLS Köln
Im Zimmer der Eltern steht ein Kinderbett mit Gittern. Das Fenster ist geöffnet damit frische Luft in das Zimmer kommt. Das Kind liegt nicht im Bett.
© BfLS Köln

Auch wichtig:
Ihr Kind hat einen eigenen Platz zum Schlafen.
Der Raum zum Schlafen sollte ruhig sein.

Im Zimmer der Eltern steht ein Kinderbett mit Gittern. Das Fenster ist geöffnet damit frische Luft in das Zimmer kommt. Das Kind liegt nicht im Bett.
© BfLS Köln

Ihr Kind braucht Ihre Aufmerksamkeit

Ein junger Mann schubst die sichere Schaukel in der ein Kind sitzt an.
© BfLS Köln

Kinder wünschen sich die Aufmerksamkeit der Eltern.
Deshalb:

  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind.
  • Spielen Sie mit Ihrem Kind.
  • Gehen Sie mit Ihrem Kind nach draußen auf den Spiel-Platz oder in den Park.
Ein junger Mann schubst die sichere Schaukel in der ein Kind sitzt an.
© BfLS Köln

Ihr Kind braucht Ihre Liebe

Eine Frau liegt mit ihrem Baby im Arm im Bett.
© BfLS Köln

Kinder brauchen Liebe.
Kinder möchten gekuschelt, gestreichelt und getragen werden.
Das ist wichtig.
Das ist besonders wichtig, wenn Sie Ihrem Kind Grenzen gesetzt haben.
Ihr Kind lernt:
Ich werde geliebt.
Auch wenn ich etwas nicht darf.
Auch wenn ich wütend war.
Auch wenn ich geschimpft wurde.

Eine Frau liegt mit ihrem Baby im Arm im Bett.
© BfLS Köln

Liebe zeigen

Nehmen Sie Ihr Kind in den Arm.
Streicheln Sie Ihr Kind.
Küssen Sie Ihr Kind.
Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es lieb haben.

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
© BfLS Köln

Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
© BfLS Köln
nach oben