Grenzen setzen

Ein kleines Kind sitzt im Kinderstühlchen am Tisch und wirft den Teller mit Essen herunter.
© BfLS Köln

Ihr Kind hat schon viel gelernt.
Zum Beispiel:
Was es mag und was es nicht mag.
Ihr Kind zeigt dann auch, wenn es etwas nicht mag.
Es strampelt, schreit oder dreht den Kopf weg.
Das kann manchmal schwierig sein.

Bleiben Sie trotzdem ruhig.
Ihr Kind darf zeigen, wenn es etwas nicht mag.
Es lernt erst langsam, was Ja und Nein bedeutet.
Ihr Kind probiert deshalb viele Dinge aus.
Und wartet dann auf Ihre Reaktion.

Ein kleines Kind sitzt im Kinderstühlchen am Tisch und wirft den Teller mit Essen herunter.
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Auf dieser Seite finden Sie:

Was sind Grenzen?

  Sprechblase mit dem Wort: Nein!
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Aber Sie dürfen auch Nein zu Ihrem Kind sagen.
Das ist sehr wichtig.
Zum Beispiel, wenn sich Ihr Kind verletzen kann.
Das nennt man Grenzen setzen.
Sagen Sie klar Nein.
Lachen Sie nicht dabei.
So zeigen Sie Ihrem Kind, was Nein bedeutet.

  Sprechblase mit dem Wort: Nein!
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Ein Baby krabbelt auf dem Boden in der  Nähe einer Steckdose.
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Zum Beispiel:
Ihr Kind möchte an die Steckdose fassen.
Tragen Sie Ihr Kind von der Steckdose weg.
Sagen Sie zum Kind:
Nein.
Die Steckdose ist gefährlich.
Lachen Sie nicht dabei.
Bleiben Sie aber freundlich.
So lernt Ihr Kind, was Nein bedeutet.

Ihr Kind kann den Sinn noch nicht verstehen.
Es weiß zum Beispiel nicht:
In die Steckdose zu fassen, ist gefährlich.

Ein Baby krabbelt auf dem Boden in der  Nähe einer Steckdose.
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Achtung wichtig, Ausrufezeichen in gelb
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Setzen Sie immer wieder Grenzen.
Dadurch lernt Ihr Kind.

Sie können Ihrem Kind eine Ablenkung anbieten.
Geben Sie Ihrem Kind zum Beispiel ein Spielzeug in die Hand.

Hat Ihr Kind etwas gut gemacht?
Dann loben Sie es.

Machen Sie die Wohnung sicher für Ihr Kind.
Räumen Sie alles Gefährliche für Ihr Kind weg.
Dann müssen Sie auch nicht so oft Nein sagen.

Achtung wichtig, Ausrufezeichen in gelb
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Verschiedene Drogen wie Alkohol, Zigaretten, Tabletten sind verboten.
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Besonders gefährlich sind:

  • Scheren und Messer
  • Streichhölzer und Feuerzeug
  • Kabel und Schnur
  • Medikamente
  • Heißes Wasser
  • Heiße Getränke
  • Nägel und Schrauben
  • Wasch-Mittel und Spül-Mittel
  • Seife
  • Tierfutter
  • Tüten
  • Zigaretten
Verschiedene Drogen wie Alkohol, Zigaretten, Tabletten sind verboten.
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Lesen Sie hier mehr zum Thema Sicherheit:

Warum sind Grenzen wichtig?

Symbol für Stopschild
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Ihr Kind braucht Grenzen, um sich gut zu entwickeln.

Symbol für Stopschild
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Grenzen geben Sicherheit

Zum Beispiel:
Wenn Ihr Kind Treppen-Stufen herunter krabbeln will.
Dann müssen Sie es schützen.

Grenzen sind wichtig für ein gutes Miteinander

Ihr Kind lernt die Grenzen anderer kennen.
Es lernt seine eigenen Grenzen kennen.
Zum Beispiel:
Ihr Kind zieht an Ihren Haaren.
Sie sagen dann Nein.
Dann lernt Ihr Kind:
Man darf keine Haare ziehen.

Grenzen sind gut für die Gesundheit

Eine Snackbox mit Apfelstücken und Blaubeeren.
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Zum Beispiel:
Ihr Kind will nur Süßes essen.
Nur Süßes essen, macht krank.
Durch Grenzen schützen Sie Ihr Kind.
Das bedeutet:
Geben Sie Ihrem Kind weniger Süßes zu essen.
Und geben Sie Ihrem Kind mehr Gesundes zu essen.

Eine Snackbox mit Apfelstücken und Blaubeeren.
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Sie wissen nicht mehr weiter?
Fühlen Sie sich überfordert?
Fragen Sie Ihre Hebamme.
Fragen Sie Ihre Kinder-Ärztin oder Ihren Kinder-Arzt.

Hier bekommen Sie auch Hilfe:
Zum Beispiel in einem Familien-Stütz-Punkt.
Oder lassen Sie sich von einer Ko-Ki-Stelle helfen.
Oder gehen Sie zu einer Erziehungs-Beratungs-Stelle.

Familien-Stütz-Punkt

Die Abkürzung für Familien-Stütz-Punkt ist: FSP.
Ein Familien-Stütz-Punkt berät Sie zu Ihrem Kind
und zu Ihrem Familien-Leben.
Sie bekommen bei einem FSP Hilfe bei Ihren Problemen.
Es gibt dort auch Angebote zum Mitmachen.
Zum Beispiel Spiel-Gruppen für Sie und Ihr Kind.

Mehr Informationen zu FSP finden Sie hier:

Ko-Ki-Stellen

Ko-Ki ist die Abkürzung für Koordinierende Kinder-Schutz-Stellen.
Die Ko-Ki-Stellen sind Teil der Frühen Hilfen.
Bei Ko-Ki-Stellen gibt es Fachleute für Fragen zu Kindern.
Die Fachleute können Ihnen helfen.
Ko-Ki-Stellen sind für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren.

Mehr Informationen zu Ko-Ki-Stellen finden Sie hier:

Erziehungs-Beratungs-Stellen

Eine Erziehungs-Beratungs-Stelle gibt es in vielen Städten.
In jeder Erziehungs-Beratungs-Stelle arbeiten Fachleute.
Sie alle kennen sich sehr gut mit Fragen, Problemen und
Schwierigkeiten von Familien aus.
Sie sind so lange für Sie da, wie Sie es möchten.
Die Beratung ist freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Mehr Informationen über Erziehungs-Beratungs-Stellen finden Sie hier:

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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