Schreien

Eine Mutter hält ihr Baby auf dem Schoss und spricht mit ihm.
© BfLS Köln

Ihr Baby kann noch nicht sprechen.
Deshalb schreit Ihr Baby.
Mal laut.
Mal leise.
Schreien klingt ganz unterschiedlich.

Eine Mutter hält ihr Baby auf dem Schoss und spricht mit ihm.
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Schreien

Manche Babys schreien in den ersten 3 Monaten sehr viel.
Wie lange und wie oft ist sehr unterschiedlich.
Versuchen Sie, immer ruhig zu bleiben.

Ihr Baby schreit nicht, um Sie zu ärgern.
Lassen Sie Ihr Baby nicht alleine beim Schreien.
Versuchen Sie, Ihr Baby zu beruhigen.
Versuchen Sie zu verstehen,
was Ihr Baby braucht.

Wichtig:

Schütteln oder schlagen Sie Ihr Baby niemals!
Das ist sehr gefährlich für Ihr Baby.
Sie können Ihr Baby dadurch schwer verletzen.
Oder Ihr Baby kann dadurch sogar sterben.

Lassen Sie Ihr Baby nie alleine.
Ihr Baby braucht Sie.

Liebe geben

Ihr Baby braucht jetzt sehr viel Liebe.
Liebe ist wichtig für die Entwicklung vom Baby.
Zeigen Sie Ihrem Baby Ihre Liebe jeden Tag.

Ein Mann der mit seinem Baby spielt.
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So können Sie Ihrem Baby Ihre Liebe zeigen:

  • Sie streicheln Ihr Baby.
  • Sie sprechen mit Ihrem Baby.
  • Sie schauen Ihrem Baby in die Augen.
  • Sie berühren Ihr Baby sanft beim Wickeln, Baden oder Anziehen.
  • Sie erklären Ihrem Baby, was Sie tun.
  • Sie trösten Ihr Baby.
  • Sie kuscheln sanft mit Ihrem Baby.
Ein Mann der mit seinem Baby spielt.
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind

Ihr Baby hört zu und antwortet.
Es bildet Laute und wartet darauf, was Sie tun.
Antworten Sie und sprechen Sie mit Ihrem Kind.
Ihr Kind versteht den Sinn der Worte zwar noch nicht.
Aber das macht nichts.
Sprechen ist trotzdem sehr wichtig.
So lernt Ihr Baby das Sprechen.

Gründe für das Schreien

Achtung wichtig, Ausrufezeichen in gelb
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Babys schreien nie ohne Grund.
Es gibt verschiedene Gründe für das Schreien.
Hunger, Müdigkeit, Schmerzen, Stress oder Langeweile.

 

Achtung wichtig, Ausrufezeichen in gelb
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Das Hunger-Schreien

Eine Milchflasche mit Sauger.
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Ihr Baby weint und schmatzt.
Ihr Baby saugt heftig am Schnuller oder an seiner Faust.
Ihr Baby hat wahrscheinlich Hunger.

Was können Sie tun?
Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm.
Füttern Sie Ihr Baby mit der Brust oder der Flasche.

Eine Milchflasche mit Sauger.
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Das Müdigkeits-Schreien

Ein Baby das sich die Augen reibt.
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Ihr Baby reibt sich die Augen oder die Ohren.
Ihr Baby jammert oder weint.
Ihr Baby gähnt.
Ihr Baby ist wahrscheinlich müde.

Was können Sie tun?
Streicheln Sie Ihr Baby
Schaukeln Sie Ihr Baby leicht hin und her.

Das können Sie auch probieren:
Singen Sie ein Schlaf-Lied vor
Gehen Sie mit Ihrem Baby im Kinder-Wagen oder in einer Trage-Hilfe spazieren.

Ein Baby das sich die Augen reibt.
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Das Stress-Schreien

Im Zimmer der Eltern steht ein Kinderbett mit Gittern. Das Fenster ist geöffnet damit frische Luft in das Zimmer kommt. Das Kind liegt nicht im Bett.
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Ihr Baby hat steife Arme oder Beine.
Ihr Baby schreit kurz und mit einem hohen Ton.
Ihr Baby hat wahrscheinlich Stress.

Was können Sie tun?
Schaffen Sie Ruhe.
Zum Beispiel:
Gehen Sie in einen ruhigen Raum.
Sprechen Sie ruhig mit Ihrem Baby.

Im Zimmer der Eltern steht ein Kinderbett mit Gittern. Das Fenster ist geöffnet damit frische Luft in das Zimmer kommt. Das Kind liegt nicht im Bett.
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Das Langeweile-Schreien

Eine Mutter hält ihr Baby auf dem Schoss und spricht mit ihm.
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Ihr Baby jammert im gleichen Ton vor sich hin.
Es schreit ein wenig.
Ihr Baby strampelt.
Ihr Baby möchte nicht alleine sein.

Was können Sie tun?
Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm.
Sprechen Sie mit Ihrem Baby.

Eine Mutter hält ihr Baby auf dem Schoss und spricht mit ihm.
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Das Schmerz-Schreien

Ein Mann wickelt sein Baby auf einem Wickeltisch. Über dem Tisch hängt ein Mobile.
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Ihr Baby schreit sehr laut.
Ihr Baby bewegt sich viel.
Ihr Baby hat wahrscheinlich Schmerzen.

Was können Sie tun?
Schauen Sie, was Ihrem Baby weh tun könnte.
Zum Beispiel:

Der Po vom Baby kann weh tun.
Der Po ist dann rot.
Wechseln Sie die Windel.
Benutzen Sie Wund-Creme.

Ein Mann wickelt sein Baby auf einem Wickeltisch. Über dem Tisch hängt ein Mobile.
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Tipp:

Legen Sie Ihr Kind öfter ohne Windel auf eine Wickel-Auflage.
So kommt Luft an die roten Stellen.
Das beruhigt die Haut.
 Aber achten Sie darauf, dass das Zimmer warm ist.

 

Ein Baby liegt in einer Liegeschale. Das Baby schreit und weint.
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Die Kleidung vom Baby kann zu eng sein.
Ziehen Sie Ihrem Baby lockere Kleidung an.

Ihr Baby kann Bauch-Weh haben.
Ihr Baby schreit dann vor allem nach dem Trinken.
Ihr Baby hat dann einen harten Bauch.
Ihr Baby zieht dann die Beine an den Körper und streckt sie wieder aus.

Ein Baby liegt in einer Liegeschale. Das Baby schreit und weint.
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Drei-Monats-Koliken

Manche Babys haben jeden Tag starkes Bauch-Weh und Blähungen.
Das nennt man auch Kolik.
Das Bauch-Weh ist dann sehr schlimm.

 

Was können Sie tun?
Lassen Sie Ihr Baby langsam trinken.
Lassen Sie Ihr Baby nach dem Trinken immer ein Bäuerchen machen.

Dazu nehmen Sie Ihr Baby wie auf dem Bild auf den Arm.
Klopfen Sie mit den Fingern leicht auf den Rücken vom Baby.

Das können Sie auch probieren:
Baden Sie Ihr Baby im warmen Wasser.
Wichtig: Die Temperatur vom Wasser soll 37 Grad sein.
Prüfen Sie das Bade-Wasser mit einem Bade-Thermometer.

oder

Massieren Sie Ihrem Baby vorsichtig den Bauch.

Baby-Bauch-Massage

Das Baby liegt auf dem Wickeltisch. Die Frau massiert leicht den Bauch im Uhrzeigersinn.
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Bereiten Sie sich vor.
Der Raum soll warm sein.
Legen Sie Ihr Baby auf eine weiche Unterlage.
Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken.
Der Bauch ist frei.
Dann beginnen Sie.
Nehmen Sie ein paar Tropfen Baby-Öl auf die Hand.
Wärmen Sie Ihre Hände.
Reiben Sie dafür Ihre Hände aneinander.
Kreisen Sie sanft mit Ihren Händen über den Bauch vom Baby.
Massieren Sie im Uhrzeiger-Sinn.
Massieren Sie Ihr Baby 5-15 Minuten lang.

 

Das Baby liegt auf dem Wickeltisch. Die Frau massiert leicht den Bauch im Uhrzeigersinn.
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Achtung wichtig, Ausrufezeichen in gelb
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Massieren Sie nicht, wenn Ihr Baby Fieber hat oder krank ist.

Achtung wichtig, Ausrufezeichen in gelb
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Eine Tasse Kaffee
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Brauchen Sie trotzdem eine Pause?
Vielleicht kann die Oma oder der Opa auf Ihr Kind aufpassen..

Eine Tasse Kaffee
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Vielleicht kann eine gute Freundin oder ein guter Freund aufpassen.
Aber lassen Sie Ihr Kind nicht mit fremden Personen alleine.

Sie wissen nicht mehr weiter?
Fragen Sie Ihre Hebamme

Was ist eine Hebamme?

Eine Hebamme hilft bereits vor der Geburt.
Eine Hebamme hilft bei der Geburt.
Und sie hilft auch nach der Geburt.
Sie hat wichtige Tipps.
Die Hebamme kommt zu Ihnen nach Hause.
Die Hebamme wird von der Krankenkasse gezahlt.

Fragen Sie Ihre Kinder-Ärztin oder Ihren Kinder-Arzt.
Oder lassen Sie sich von einer Ko-Ki-Stelle helfen.

Ko-Ki-Stellen

Ko-Ki ist die Abkürzung für Koordinierende Kinder-Schutz-Stellen.
Die Ko-Ki-Stellen sind Teil der frühen Hilfen.
Bei Ko-Ki-Stellen gibt es Fachleute für Fragen zu Kindern.
Die Fachleute können Ihnen helfen.
Ko-Ki-Stellen sind für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren.

Mehr Informationen zu Ko-Ki-Stellen finden Sie hier:

Holen Sie sich immer Hilfe.
Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus.
Zum Beispiel in einem Familien-Stütz-Punkt.

Familien-Stütz-Punkt

Die Abkürzung für Familien-Stütz-Punkt ist: FSP.
Ein Familien-Stütz-Punkt berät Sie zu Ihrem Kind
und zu Ihrem Familien-Leben.
Sie bekommen bei einem FSP Hilfe bei Ihren Problemen.
Es gibt dort auch Angebote zum Mitmachen.
Zum Beispiel Spiel-Gruppen für Sie und Ihr Kind.

 

Mehr Informationen zu FSP finden Sie hier:

Hilfe und Unterstützung

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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Manchmal wissen Eltern nicht weiter.
Es gibt Beratung und Hilfe.

Eine Frau sitzt vor einem Schild Beratung mit ihrem Laptop und spricht mit einem Mann, der bei ihr Rat sucht.
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