Elternbrief Nr. 6

4 Die sogenannten Motorik schleifen , bei denen bunte Holz perlen an verschlungenen Drähten entlang geschoben werden, sind bei Kleinkindern beliebt, aber lei der nicht ganz billig. Mittlerweile gibt es sie in vielen Kinderbetreu ungseinrichtungen oder Warte zimmern, sodass Sie auf die An schaffung gut verzichten können. - - - - - - Bewegungsspiele Auch hier sei zunächst ein Klassiker genannt: der Ball . Ein mittelgroßer Stoffball, der gut rollt, regt Ihr Kind zur Bewegung an: Es will ihn ja schließlich zu fas sen kriegen! - Das richtige Ballspielen mit Hin- und Herrollen fällt allerdings vielen Kindern im Alter von zehn bis zwölf Monaten noch schwer: Sie möchten den Ball, wenn sie ihn erst einmal in Händen halten, nicht wieder hergeben! Mit der Zeit wird Ihr Kind jedoch zuneh mend darauf vertrauen, dass der Ball wieder zu ihm zurückkommt. Es hat dabei wieder etwas Wich tiges gelernt – nämlich Geben und Nehmen. - - Spielen = Geben und Nehmen Wenn Ihr Kind laufen lernt, sind Schieb- oder Nachziehfigu ren , die an einer Schnur oder ei ner Stange befestigt sind, eine gute Anschaffung. Fahrzeuge zum Schieben wie etwa ein Laster oder eine Holzlokomotive sind auch schon für Krabbelkinder geeignet und werden über viele Jahre hin weg benutzt. - - - Kinder lieben es zu schau keln . Schaukeln fördert ihre Kör perwahrnehmung und Koordi nation . Vielleicht haben Sie ja sogar die Möglichkeit, im Frei en eine Schaukel aufzuhängen – allerdings sollte es jetzt noch eine Gitterschaukel sein, aus der Ihr Kind nicht herausfallen kann. Aber auch in der Wohnung können Sie eine solche Gitterschaukel befes tigen Am einfachsten geht das mit einer Teleskopstange, die fest in den Türrahmen eingespannt wird. Ein Schaukelpferd oder anderes Schaukel- oder Wipptier wird denselben Zweck erfüllen. - - - - -

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