Elternbrief Nr. 5

9 nander gehen und Sie kein gutes Gefühl dabei haben, Ihr Kind den Großeltern anzuvertrauen, dann ist es ratsam, sich lieber nach an deren Betreuungspersonen um zusehen. Der Kontakt zu den Großeltern kann in einem solchen Falle ja trotzdem weiter gepflegt werden, durch gegenseitige Besu che und gemeinsame Unterneh mungen. - - - - Vielleicht bieten Ihnen Ihre El tern oder Schwiegereltern auch an, die Betreuung Ihres Kindes zu übernehmen, damit Sie beide wieder berufstätig sein können. Voraussetzung hierzu ist es, dass die Großeltern sich dazu imstan de fühlen und eine solche Auf gabe gerne übernehmen. Aber auch dann gilt es gut abzuwä gen . Denn es handelt sich dann nicht um die Überbrückung klei nerer Betreuungslücken, sondern sie betreuen Ihr Kind dann regel mäßig und über viele Stunden hinweg, übernehmen also auch einen Teil der Erziehungsverant wortung . - - - - - - - Was Sie beachten sollten: Klare Absprachen Ob Ihr Kind nun in ei ner Kinderkrippe, von einer Tagesmutter oder auch von der Oma oder vom Babysit ter betreut wird, wichtig ist, dass Sie klare Absprachen treffen und auch einhalten. Bring- und Hol-Zeiten soll ten festgelegt sein und auch über die Bezahlung sollte es keine Zweifel geben. Gute Kommunikation Informieren Sie die Be treuungspersonen auch da rüber, was Ihr Kind mag oder nicht mag, wie es am besten einschläft, was es gerne isst und was sein Lieb lingsspielzeug ist. Nehmen Sie sich Zeit für diese Ge spräche. Diese gegenseiti ge Anerkennung und Wert schätzung zwischen den Be treuungspersonen und den Eltern des Kindes ist wich tig, damit sich Ihr Kind in der Betreuungssituation von Anfang an wohlfühlen kann. Das Privileg der Großeltern, ihre Enkel verwöhnen zu dürfen, zum Beispiel in puncto Süßigkei ten oder bei älteren Kindern Fern sehen, kann in diesem Fall so nicht mehr gelten. Manchmal ist es schwierig, die Grenzen zu wah - - - -

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