Elternbrief Nr. 5

3 wenn es nicht mehr mag. Respektie ren Sie das! Ver suchen Sie nicht, das Kind mit ei nem „Löffelchen für Papa“ zum Weiteressen zu überreden, damit der Teller leer wird. - - - Grenzen setzen Ein Nein ist ein Nein! Mit der zunehmenden Mobi lität Ihres Kindes sind auch sei nem Entdeckerdrang kaum noch Grenzen gesetzt. Jeder Gegen stand will in Augenschein genom men, jedes Steinchen aufgeho ben und bestaunt werden. Ob wohl Sie Ihre Wohnung schon vor einiger Zeit kindersicher gemacht haben, wird es immer noch Dinge geben, die nicht für Kinderhände geeignet sind. Räumen Sie alles außer Reichweite, was nicht ka puttgehen soll oder gefährlich ist. Gleichzeitig muss Ihr Kind lernen, dass es nicht alles anfassen darf, was interessant ist. Wenn Sie zum Beispiel in der Küche beim Ko chen sind, würde Ihr Kleines ver mutlich am liebsten mitmischen. In einem unachtsamen Moment kann es passieren, dass es mit der Hand auf die heiße Kochplat te fasst und sich verbrennt. Hier müssen Sie ganz eindeutige Gren zen setzen und Ihr Kind warnen. - - - - - - - - - - - Aber nicht nur bei Gefahr, auch wenn es um Ihre Bedürfnis se oder Grenzen als Eltern geht, - werden Sie immer öfter einmal Grenzen setzen müssen, je älter Ihr Kind wird. Seien Sie dabei klar und konsequent. Für die Entwick lung Ihres Kindes ist es wichtig, dass es Grenzen erfährt und ak zeptieren lernt. - - Plaudertasche oder großer Schweiger? Wie große Menschen auch sind die Kleinen schon sehr früh sehr unterschiedlich und vieles ist tatsächlich eine Temperaments frage . Während manche Kinder schon bald anfangen zu brabbeln und sich in Gespräche einzumi schen, obwohl sie noch kein einzi ges Wort sprechen können, sagen andere bis zum Alter von drei Jah ren fast nichts, bitten dann aber am Frühstückstisch in einem voll ständigen Satz um die Marmela de. Grundsätzlich kennen Babys ab dem vierten Monat ihren Na men und reagieren, wenn sie ge rufen werden. Mit acht, neun Mo naten beginnt das Sprachver ständnis Ihres Babys und es kann einfache Aufforderungen wie „Nein“ verstehen. Schon seitdem es drei, vier Monate alt ist, be herrscht es die Lautmalerei und gurgelt, lallt und plappert vor sich hin. Bald kann es „Mama“ oder „Papa“ sagen und ein paar Mona te später hat es schon an die zehn Wörter in seinem Sprachschatz. - - - - - - - - - - - -

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