Elternbrief 45

2 gen, und nicht selten kommt die Sorge um die eigenen Eltern hin­ zu, die älter werden und um die man sich kümmern muss. Zu viele Anforderungen, um allen gerecht zu werden. Wer trotzdem versucht, alles perfekt zu machen, muss früher oder später scheitern , denn nie­ mand kann ständig allzu hochge­ steckte Ziele erreichen. Das Schei­ tern ist vorprogrammiert. Das ist besonders während der Pubertät fatal, wenn Kinder ihre Eltern im­ mer öfter infrage stellen. Sie kri­ tisieren Mama und Papa und sto­ ßen sie vom Sockel. Während frü­ her deren Meinung immer gefragt war, wird sie jetzt häufig bewusst ignoriert. Was können Sie tun? Beugen Sie vor: Schrauben Sie Ihre An­ sprüche zurück. Gestehen Sie sich ein, dass auch Sie nur ein Mensch sind, der Fehler macht. Ihr Kind wird Ihnen verzeihen. Seien Sie ehrlich! Wenn Sie etwas falsch gemacht haben, räumen Sie Ih­ ren Fehler ein. Sagen Sie, dass Sie sich getäuscht haben. Und entschuldigen Sie sich bei Ihrem Kind. Es wird sich geachtet und wertgeschätzt fühlen. Gleichzei­ tig entlastet Ihr Verhalten Ihr Kind. Denn es erlebt durch Sie, dass niemand perfekt sein muss und Fehler machen erlaubt ist. Entschuldigen Sie sich , wenn Sie im Unrecht waren. © rawpixel / Pixabay.com

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