Elternbrief Nr. 44

• • • • • EB EE:31:H SCtflJL Geben Sie Ihr Kind nicht auf ! Auch Jugendliche, die sich am Vormittag in der Öffentlichkeit aufhalten und offenbar die Schule schwänzen, werden von der Polizeistreife aufgegriffen. Diese informiert die Schule und liefert den Schulschwänzer dort ab. Falls sich dies zeitlich nicht mehr lohnt, wird er den Eltern übergeben. Mein Kind schwänzt die Schule! Was tun? Reden Sie mit Ihrem Kind. Versuchen Sie, die Gründe herauszufinden, warum es nicht zur Schule gehen mag. Versuchen Sie, Ihren Sohn oder ihre Tochter davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, die Schule zu besuchen. Machen Sie Ihrem Kind das Schuleschwänzen nicht zu einfach. Stehen Sie morgens mit Ihrem Kind auf, wecken Sie es beharrlich, frühstücken Sie gemeinsam und schicken Sie es in die Schule. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, Ihr Kind zur Schule zu fahren oder zu begleiten. Arbeiten Sie mit der Schule zusammen. Decken Sie das Verhalten Ihres Kindes nicht und unterschreiben Sie nachträglich keine Entschuldigungen, die es Ihnen vorlegt. Wenn es an Ihrer Schule eine Sozialpädagogin oder einen Sozialpädagogen, etwa der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), gibt, suchen Sie das Gespräch und holen Sie sich Unterstützung (siehe auch Elternbrief 42). Wenn Ihr Kind aufgrund von Mobbing oder psychischer Belastungen dem Unterricht immer wieder fernbleibt, suchen Sie Unterstützung für Ihr Kind. Rat und Hilfe gibt es bei den Fachkräften der Jugendsozialarbeit (JaS) an der Schule Ihres Kindes, bei Schulpsychologen, Kinder- und Jugendpsychiatern oder bei den Erziehungsberatungsstellen. 10

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