Elternbrief Nr. 38

4 Ab der siebten Klasse können Schüler zwischen verschiedenen Fachrichtungen , den Wahlpflicht- fächergruppen, wählen: Mathematik – Naturwissen- schaft – Technik: Neben Ma- thematik, Physik und Chemie werden auch Informationstech- nologie, Technisches Zeichnen, Textverarbeitung und Informa- tik unterrichtet. Wirtschaft: Dazu gehören die Fächer Rechnungswesen, Wirt- schaft, Betriebswirtschaftslehre, Recht sowie Informationstech- nologie mit Schwerpunkt Text- verarbeitung. Schwerpunkt zweite Fremd- sprache (Französisch): Hier lernen die Schüler nicht nur die Sprache selbst, sondern auch etwas über das Land Frankreich und dessen Kultur. Für einen späteren Übertritt ans Gymna- sium kann die zweite Fremd- sprache sehr hilfreich sein. Der musisch-gestaltende , der hauswirtschaftliche sowie der soziale Zweig sind weitere Al- ternativen. Die Schüler wählen hier ein entsprechendes Profil- fach (Gestaltung, Haushalt und Ernährung oder Sozialwesen). Die Wahlpflichtfächer sollen Schüler gezielt auf ihr Berufsle- ben vorbereiten. So qualifiziert der mathematisch-naturwissenschaft­ lich-technische Bereich für einen technischen Beruf oder auch eine Tätigkeit im Bereich Informatik. Auch für den Übertritt in den tech- nischen Zweig einer Fach- oder Be- rufsoberschule ist er von Vorteil. Der Schüler mit dem Schwer- punkt Wirtschaft wird sich be- ruflich eher im Bereich des Bank- und Versicherungswesens oder der Verwaltung orientieren. Auch Unternehmen der freien Wirt- schaft bilden im kaufmännischen Bereich aus. Die Fachoberschule oder Berufsoberschule bauen im Bereich Wirtschaft auf den in die- sem Zweig erworbenen Kenntnis- sen auf. In bayerischen Realschulen werden Kinder von der fünften bis zur zehnten Klasse unterrichtet. Sie vermitteln Allgemeinbildung und bereiten auf einen späteren Beruf vor. Es ist also die geeig- nete Schulform für Kinder und Jugendliche, die gleichermaßen theoretisch wie praktisch interessiert sind. Die Realschule

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