Elternbrief Nr. 15

3 Kinder haben einen ganz na- türlichen und gefühlvollen Zu- gang zu ihrer Umwelt. Manchmal sind Kinderfragen geradezu philo- sophisch. Für uns als Erwachsene sind sie oft ein Anstoß, über man- che Hintergründe nachzudenken und auch selbst mal genau hinzu- schauen. Und nicht immer werden wir auf Kinderfragen zufriedenstel- lende Antworten parat haben. • Wenn Sie etwas nicht wissen, können Sie das ruhig zugeben. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wie die Antwort wohl lauten könnte. • Kinder möchten über alles re- den, was sie entdecken. Sie müssen nicht alles haarge- nau beantworten. Im Gegen- teil: Die Antwort sollte nicht zu kompliziert und lang sein. • Wenn Sie erschöpft oder in Eile sind, also nicht ständig Fragen beantworten wollen, sagen Sie das Ihrem Kind. Vereinbaren Sie mit ihm eine „Fragepause“. • Grundsätzlich jedoch braucht Ihr Kind das Gefühl, dass sich das Fragen lohnt und seine Fragen freundlich und klar be- antwortet werden. • Wenn Sie sich Zeit nehmen und die Fragen Ihres Kindes ernst nehmen, werden Sie einen wunderbaren Einblick in seine Gedankenwelt bekommen.

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