Elternbrief Nr. 33

Schaffen Sie Kontaktmöglichkeiten! • • • • • • • und zuverlässige Gesprächspartner. Ihr Kind lernt Beziehung. Und das kann manchmal ganz schön schwer sein. Was können Sie als Eltern tun, wenn Ihr Kind keine Freunde hat? Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genug Möglichkeiten hat, mit anderen Kindern Zeit zu verbringen. Wenn es äußere Hindernisse gibt, versuchen Sie, sie aus dem Weg zu räumen. Wohnen Sie zum Beispiel sehr abgelegen, überlegen Sie, wie Ihr Kind auch in seiner Freizeit mit anderen Kindern zusammenkommen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. Seien Sie taktvoll und einfühlsam. Keine beste Freundin, keinen besten Freund zu haben, kann wehtun. Ermutigen Sie Ihr Kind, aber machen Sie ihm keinen Druck. Ermuntern Sie es beispielsweise, andere Kinder zu sich einzuladen. Regen Sie eine kleine Geburtstagsparty an. Seien Sie aber nicht enttäuscht, wenn Ihr Kind sich weigert. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme es gibt und welche davon am besten zu Ihrem Kind passen. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welche Verhaltensweisen für eine Freundschaft wichtig sind. Hat Ihr Kind Cousins und Cousinen? Hier ist der Kontakt oft leichter, weil die Kinder sich von klein auf kennen. Laden Sie doch einmal eine Cousine in den Ferien für ein paar Tage ein! Sprechen Sie das aber vorher mit Ihrem Kind ab. Versuchen Sie, Ihr Kind zu stärken und ihm zu zeigen, dass es liebenswert ist. Zu Beginn der Pubertät werden die engen Freundschaften sich wieder lockern, die Gruppe der Gleichaltrigen wird wichtiger. Dann sind Offenheit und Eigenständigkeit eher angesagt als die starke Bindung an beste Freunde. Und als Jugendlicher hat auch ein vormals distanziertes Kind wieder neue Möglichkeiten, mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen. 12

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