Elternbrief Nr. 26

„Entschlacken“ Sie die Freizeitaktivitäten. Entspannung für Kinder Ist Ihr Kind oft einmal unausgeglichen und angespannt? Kann es abends schlecht einschlafen und zur Ruhe finden? Ist es hibbelig, kaut an den Fingernägeln und zupft dauernd an sich herum? Gerade bei Schulanfängern ist Nervosität manchmal ein Problem. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind schwer zur Ruhe kommt, dann schauen Sie sich erst einmal kritisch seinen Alltag an. Gibt es viel Hektik und Stress in Ihrer Familie, zum Beispiel am Morgen oder abends vor dem Schlafengehen? Sorgen Sie für mehr Zeit und Ruhe und einen geregelten Ablauf im Alltag. Hat Ihr Kind Probleme in der Schule, gibt es familiäre Probleme, die ihm Sorgen bereiten? Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber! Sitzt Ihr Kind mehr als eine Stunde täglich vor dem Fernsehgerät, dem Computer oder der Spielkonsole? Schränken Sie den Medienkonsum deutlich ein. Hat Ihr Kind zu viele Termine? Flötenunterricht, Fußballtraining, Ballett: Förderung ist wichtig, aber zu viele Termine können Kinder überfordern. Hat Ihr Kind genug Bewegung und frische Luft? Lassen Sie Ihr Kind so oft wie möglich draußen spielen. Darf Ihr Kind auch mal Langeweile haben? Keine Sorge – aus Langeweile entstehen oft die schönsten Spielideen. Wenn Ihr Kind trotz eines geregelten, nicht übermäßig aufreibenden Alltags oft unruhig und erschöpft ist oder schlecht schläft, können Sie ihm durch ganz gezielte Unterstützung helfen (siehe Kasten S. 12). Wenn Ihr Kind trotz aller Unterstützung immer noch angespannt und nervös ist, sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Kinderarzt sprechen. Auch bei einer Erziehungsberatungsstelle oder Kinder- und Jugendpsychotherapeutin kann Ihrem Kind weitergeholfen werden. 11

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