Elternbrief Nr. 14

Bleiben Sie konsequent! nen sanften Übergang in die neue Situation. Versuchen Sie in dieser Zeit, Ihr Kind in ein Spiel mit anderen Kindern oder einer Erzieherin einzubinden. – Wichtig ist, nach dem Bringen konsequent zu gehen. Weint Ihr Kind, trösten Sie es liebevoll, aber gehen Sie trotzdem. Bitten Sie in schwierigen Situationen einen Erzieher, sich um Ihr Kind zu kümmern. – Führen Sie ein kleines Abschiedsritual ein: Bleiben Sie beim Ausziehen der Jacke und beim Anziehen der Hausschuhe noch da, begleiten Sie das Kind vor den Gruppenraum, winken Sie noch mal und gehen dann. – Ein kleiner Talisman kann Ihrem Kind den Rücken stärken, wenn es sich im Kindergarten einmal nicht so glücklich fühlt: Vielleicht ein bunter Glasstein oder ein Figürchen, also etwas, das Sie mit „magischen Kräften“ ausstatten können und das in die Hosentasche passt. – Geben Sie ihrem Kind nicht die Möglichkeit, jeden Morgen zu entscheiden, ob es in den Kindergarten gehen möchte oder nicht. Je verbindlicher der Kindergarten ist, desto leichter wird es sich eingewöhnen. – „Heute bringt dich mal der Papa“ (oder die Mama). Abwechslung tut manchmal gut. – Oft fällt den Eltern selbst die Trennung schwer. Kinder spüren das und können sich umso schwerer lösen. – Fragen Sie Ihr Kind beim Abholen, wie es im Kindergarten war. Rechnen Sie aber nicht unbedingt mit einem ausführlichen Bericht. Was Ihr Kind Ihnen erzählen will, fällt ihm oft erst später wieder ein. Schenken Sie ihm auch dann Ihre Aufmerksamkeit. – Nutzen Sie das Gespräch mit Erzieherin oder Erzieher. Der gute Draht zu ihnen stärkt Ihrem Kind den Rücken. So erfahren Sie aus erster Hand, wie es Ihrem Kind geht, wie gut es sich in die Gruppe einfügt, oder ob es möglicherweise Probleme gibt. – Zeigen Sie Interesse und gehen Sie zu den Elternabenden. Hier erfahren Sie Neuigkeiten, können Einfluss nehmen, lernen die Erzieherinnen und andere Eltern kennen. 3

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