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Konzentration und Entspannung

Beitrag aus:
Elternbrief 19
6-7 Jahre

Konzentration spielt in der Schule eine große Rolle. Im Unterricht wie auch bei den Hausaufgaben ist es wichtig, bei der Sache zu bleiben und sich nicht von anderen Dingen ablenken zu lassen.

Auch wenn Ihr Kind beim Spielen sehr konzentriert und ausdauernd sein kann, kann es sich bei den Hausaufgaben ganz anders verhalten. In ein Spiel vertieft sich Ihr Kind freiwillig und spontan. Bei den Schularbeiten soll es sich aber auch konzentrieren, wenn es gerade keine Lust dazu hat.

Zwischen Schule, Hausaufgaben und all den anderen Freizeitaktivitäten ist es umso wichtiger, dass Ihr Kind genügend Zeit zur Entspannung hat.

Konzentration und Entspannung fördern

  • Nach der Schule brauchen viele Kinder erst mal Bewegung an der frischen Luft, um überschüssige Energie abzubauen. Sie können sich dadurch wieder besser konzentrieren.
  • Andere Kinder möchten sich erst mal entspannen. Ob beim Spielen, Malen oder bei einer Lieblingsserie – Entspannung ist wichtig. Sorgen Sie aber dafür, dass Ihr Kind eine ausgewogene Balance zwischen Bildschirmzeit und anderen Aktivitäten hat.
  • Spielen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind. Wählen Sie Spiele, welche die Konzentration fördern.
  • Lesen Sie Ihrem Kind vor und sprechen Sie über die Geschichten. Auch das kann helfen, die Ausdauer
  • und die Konzentrationsfähigkeit zu unterstützen.
  • Vermeiden Sie Hektik. Planen Sie lieber ausreichende Zeitpuffer ein.
  • Ein geregelter Tagesablauf mit genug Zeit am Morgen, festen Essenszeiten und einem ruhigen Abend hilft Ihrem Kind, den Tag besser zu bewältigen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu viele Termine hat. Eine Überlastung durch zu viele Hobbys wie z. B. Musikunterricht, Sporttraining oder Jugendgruppen kann stressig sein.
  • Lassen Sie Ihrem Kind Raum für Langeweile, da daraus oft kreative Spielideen entstehen.
  • Wenn Ihr Kind Probleme in der Schule oder Sorgen wegen familiärer Schwierigkeiten hat, sprechen Sie mit ihm darüber, da Kinder oft besonders auf familiäre Probleme sehr sensibel reagieren.
Ein Mädchen hüpft auf der Straße in aufgemalten Kreidefelder

Wenn Ihr Kind trotz eines geregelten, nicht übermäßig aufreibenden Alltags oft unruhig und erschöpft ist oder schlecht schläft, können Sie ihm durch gezielte Unterstützung
helfen.

Sie können mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt sprechen. Ein Familienstützpunkt oder eine Erziehungsberatungsstelle können Ihnen ebenfalls weiterhelfen. Auch eine JaS-Fachkraft in der Schule kann Sie hier unterstützen.